1. Mannschaft News 2010/2011
26.06.2011 Saisonvorbereitungsplan 2011/12
Am Freitag, den 08.07.2011 beginnt die erste Mannschaft mit der Vorbereitung auf die Saison 2011/12, bevor 6 Wochen später am 23.08.2011 das erste Meisterschaftsspiel ansteht.
Der Vorbereitungsplan sieht folgende Spiele und Turniere vor:
- 09.07. Turnier ab 11:00 Uhr bei Viktoria Krefeld
- 16.07. 16:00 Uhr: Preussen - Hamborn 07 (Niederrheinliga)
- 17.07. 15:00 Uhr: Preussen - Safakspor Oberhausen (Landesliga)
- 23.07. 16:30 Uhr: Preussen - SC 1920 Oberhausen (Bezirksliga)
- 24.07. 15:00 Uhr: Preussen - DSC 99 Düsseldorf (Bezirksliga)
- 24.07. Stadtmeisterschaft 17:00 Uhr: Bayer Uerdingen - Preussen (Kreisliga A)
- 30.07. Stadtmeisterschaft 18:00 Uhr
- 31.07. Stadtmeisterschaft 13:00 Uhr
- 03.08. 19:30 Uhr Viktoria Goch - Preussen (Landesliga)
- 07.08. 15:00 Uhr SV Budberg - Preussen (Landesliga)
- 13.08. 15:00 Uhr Hönnepel-Niedermörmter II - Preussen (Bezirksliga)
- 14.08. 13:00 Uhr Arminia Klosterhardt II - Preussen (Bezirksliga)
15.06.2011 Gruppeneinteilung für die neue Saison steht
Auch in der Saison 2011/12 kann sich unsere "Erste" über eine attraktive Gruppe mmit vielen Lokalderbys freuen. In der Bezirksliga Gruppe 5 trifft sie auf folgende Teams:
TSV Bockum, Rhenania Hinsbeck, Fortuna Dilkrath, SC Waldniel, TSF Bracht, DJK VfL Willich, Linner SV, DJK/TuS St.Hubert, OSV Meerbusch, SUS Krefeld, Anadolu Türkspor Krefeld, ASV Süchteln, SV
St.Tönis, Hülser SV, VfR Fischeln II
29.05.2011 Linner SV - KTSV Preussen 1:3 (0:1)
Im letzten Meisterschaftsspiel der Saison schlugen die Preussen die Burgenstädter hoch verdient mit 3:1.
Bereits nach knapp 4 Minuten war es der überragende Burhan Sahin, der mit einer perfekten Flanke von rechts Sturmpartner Tobias Marseille am Fünfmeterraum fand, von wo aus er unhaltbar zum 1:0
einköpfte. In der 16. Minute hatte dann Ingo Sommer die ganz große Chance, als er mit einem langen Ball schön frei gespielt wurde und allein auf den herausstürmenden Linner Torwart zulief. Sein
gekonnter Lupfer landete allerdings nur an der Querlatte. Weitere Chancen folgten fast im 5-Minutentakt, aber im Abschluss fehlte entweder die Konzentration oder das nötige Glück, so dass es mit der
knappen Führung in die Halbzeit ging.
In der 47.Minute schaltete der in der Pause eingewechselte Naldo Franke blitzschnell, als er einen Freistoß kurz hinter der Mittellinie sofort ausführte und Burhan Sahin steil schickte. Dieser ließ
sich die Gelegenheit nicht nehmen und erzielte mit seinem 27. Saisontreffer das 2:0.
Als sich beim nächsten Angriff Abwehrchef Sascha Bechthold mit einschaltete, der entscheidende Querpass aber von Linn abgefangen wurde, sorgte der darauf folgende Konter zum schmeichelhaften
Anschlusstreffer. Zwar hatte der Gastgeber auch hier und da mal eine Chance, die meist vom sicheren Björn Kuhlmann im Preussen-Tor entschärft werden konnte, doch insgesamt sprach das
Chancenverhältnis eindeutig für die Gäste.
Nach der Einwechslung von Giulio Wies, wurde das sehr rechtslastige Spiel der Preussen häufiger auf links verlagert. So war es auch Wies, der in der 82. Minute das 3:1 einleitete, als er Marseille
links außen lang schickte, dieser den Ball schön auf den heranstürmdenden Ingo Sommer weiterleitete und der mit etwas Glück zum Endstand vollendete.
Nach 8 Siegen in Folge und nur einer Niederlage in der Rückrunde schließt man die Saison mit einem guten dritten Platz ab. Die zuletzt gezeigten Leistungen lassen auf eine spannende Saison 2011/12
hoffen.
22.05.2011 KTSV Preussen - Union Nettetal 2 2:0
Durch den Rückzug von Nettetal wurde das Spiel kampflos mit 2:0 für Preussen gewertet.
15.05.2011 KTSV Preussen - Analdolu Türkspor Krefeld 3:0 (0:0)
Die Hausherren waren in ihrem letzten Heimspiel der Saison von Beginn an das überlegene Team, ohne aber in Tornähe druckvoll genug zu sein, um sich hochkarätige Chancen zu erspielen. Mit vielen
langen Bällen, die gut beim Mitspieler ankamen wurden schnell die Räume überbrückt, aber der letzte Pass kam meistens nicht an, so dass es torlos in die Halbzeitpause ging.
Nach dem Wechsel war es Mircea Maruia, der in der 50. Minute das 1:0 erzielte, als er eine genaue Flanke von der rechen Außenbahn durch Ingo Sommer volley aus 15 Metern in den Winkel knallte.
Nur 9 Minuten später die Vorentscheidung durch Naldo Franke, der nach sehenswerter Kombination mit dem starken Burhan Sahin aus kurzer Entfernung das 2:0 erzielte.
Zwischen der 72. und 74. Minute kam die Zeit von Kapitän Alexandros Triantafillidis. Zunächst wurde er toll von Sahin freigespielt und vergibt frei vorm Tor. Die darauffolgende Ecke von Tarek
Benchamma köpfte er dann unhaltbar zum 3:0 ein, bevor er anschließend ausgewechselt wurde.
Die letzte Chance vergab Burhan Sahin, als er frei auf den rausstürmenden Gästetorwart zulief und ihn frech zu überlupfen versuche, aber knapp scheiterte - bei einer 3:0 Führung darf man das mal
versuchen.
Durch diesen Sieg und die drei kampflosen Punkten, die man nächstes Wochenende von Union Nettetal bekommt, das seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat, kommen die Preussen jetzt
auf 7 Siege in Folge!
08.05.2011 BV Union Krefeld - KTSV Preussen 1:4 (0:1)
Bei traumhaftem Wetter mit Temperaturen an die 30°C war nicht zu spüren, dass der Gastgeber unbedingt 3 Punkte gegen den Abstieg benötigte. Ohne ihren Torjäger Roman Galenko war Union zu keinem
Zeitpunkt in der Lage den Preussen Paroli zu bieten. Die Gäste hatten gefühlte 80% Ballbesitz und ein Chancenverhältnis, das einen zweistelligen Sieg ermöglicht hätte. Union kam zu keiner Zeit mit
dem permanenten Pressing der Preussen zurecht und konnte am Ende froh sein, dass es nur vier Gegentreffer hinnehmen musste.
In der 14. Minute war es Burhan Sahin, der für die Gästeführung sorgte. Eine Ecke wurde flach und hart nach hinten in die Mitte gespielt, wo Sahin den Ball annehmen konnte und aus 25 Metern flach in
die linke Torecke vollstreckte.
Nur 7 Minuten später hätte Sahin nach einem schönen Konter über Ingo Sommer bereits das 2:0 erzielen können, lupfte den Ball aber sowohl über den herauseilenden Torwart als auch über das Tor.
In der 36. Minute reduzierte sich Union dann selbst, als ein bereits wegen groben Foulspiels mit gelb belasteter Verteidiger einen Gästekonter mit der Hand unterband und darauf folgerichtig die
Ampelkarte sah.
Kurz vor dem Seitenwechsel war es dann Kapitän Alexandros Triantafillidis, der nach schöner Vorarbeit von Tobias Marseille eine weitere Großchance vergibt.
Nach der Pause ging das muntere Chancen vergeben weiter. Sommer, Sahin und der eingewechselte A-Jugendspieler Eugenia Salamanis vergaben insgesamt 5 hochkarätige Gelegenheiten, die Führung
auszubauen.
So dauerte es bis zur 52. Minute als erneut Sahin einen schönen Konter über Marseille und Sommer zum hochverdienten 2:0 für Preussen nutzte. Sechs Minuten später lupft Sahin den Ball am
Sechszehnmeterraum traumhaft in den Lauf von Marseille, der ihn mit der Brust annimmt und gekonnt zum 3:0 abschließt.
Wie beim ersten Treffer resultierte auch das letzte Preussen Tor aus einer Ecke, die Mircea Maruia genau auf den Kopf von Christopher Lindenau zirkelte, der zum 4:0 vollstreckte. Der Ehrentreffer der
Gastgeber, die es mit der Leistung schwer haben werden, den Klassenerhalt noch zu schaffen fiel in der 83. Minute.
17.04.2011 Preussen gegen den Tabellenführer SuS Krefeld 2:1 (1:1)
Mit dem allerletzten Aufgebot empfing man den Tabellenführer Spiel Sport Krefeld zum Spitzenspiel der Bezirksliga Gruppe 5. Zahlreiche Ausfälle sorgten dafür das der U-19 Spieler Eugenio Salamanis zu seinem Startelf Debüt kam und soviel sei vorweg genommen, er machte seine Sache ausgesprochen gut wobei Ihm fast auch noch ein Tor geglückt wäre, doch der Ball sprang vom Pfosten nicht ins Tor sondern zurück ins Spielfeld, schade. Mit einem fulminanten 30m Schuss ging der Gast in der 16 Spielminute mit 1:0 in Führung. In der 33 min war es Mircea Maruia der nach einer Ecke eine Direktabnahme unhaltbar zum Ausgleich in die Maschen drosch. Kurz vor der Halbzeit verletzte sich der Spieler Christian Hackfurt so schwer, dass er mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Von dieser Stelle gute Besserung.
Kurz nach Wideranpfiff erzielte Burhan Sahin das 2:1. Von nun an kontrollierte man das Spielgeschehen und hatte zahlreiche Chancen das Spiel vorzeitig zu entscheiden doch es gelang keiner Mannschaft mehr ein Tor und so blieb es beim verdienten Heimsieg. Jetzt hat man drei Wochen Pause und hoffentlich kommen dann einige verletzte Spieler zurück um beim nächsten Spiel in Union Krefeld wieder auf eine größeren Spielerkader zurückgreifen zu können.
10.04.2011 DJK Fortuna Dilkrath - KTSV Preussen 3:4 (2:1)
Am 25. Spieltag trat unser Tabellen Vierter beim Tabellen Achten der Bezirksliga Gruppe 5, aus dem Grenzland an.
Der Club mit dem freundlichen Kuhkopf im Wappen, das sei erinnert, war nie ein einfacher Gegner. In der vergangenen Saison sah Ingo Sommer hier Gelb-Rot und die Preussen konnten den Grenzländern nach
großem Kampf gerade einmal ein 2:2 abtrotzen … wir durften also gespannt sein, ob es den Preussen diesmal gelingen würde, die Kuh bei den Hörnern zu packen.
Doch das sah zunächst überhaupt nicht danach aus. Zwar rissen die Rothosen von Beginn an das Spiel an sich, waren klar Spiel bestimmend und trugen einen Angriff nach dem anderen in die gegnerische
Hälfte, wirkten aber glücklos im Angriff.
Ganz anders die Fortunen, die sich im Mittelfeld der Liga sicher fühlen dürfen, in ihrer Hälfte Beton anrührten und auf Konterchancen warteten. Das zahlte sich zunächst auch aus, als die
Rothosen sich in der 19. Spielminute nach allen Regeln der Kunst auskontern ließen und dem Gastgeber den Führungstreffer servierten. Und da es sich bereits bis ins platte Grenzland herumgesprochen
hat, dass die Preussen DIE Wackelkandidaten der ersten Halbzeit sind, wurden die Fortunen nun mutig und kamen sogar mal bis vor das Gehäuse der Rheinstädter, und man glaubt es nicht, machten mit
ihrem einzigen nennenswerten Angriff bis dahin sogar das 2:0 … das nenne ich mal effektive Chancenverwertung.
Doch frei nach dem Motto, wer wackelt bewegt sich wenigstens noch, schienen die Preussen die Einschläge überhaupt nicht wahrzunehmen sondern hielten unbeirrt an ihrem Sturm-und-Drang-Fußball fest.
Besonders Naldo Franke drosch mit beachtlicher Schusstechnik aus allen Lagen auf den Dilkrather Kasten und es war nur noch eine Frage der Zeit, wann der Fisch im Netz des Gegners zappeln würde.
In der 36. Spielminute war’s dann endlich soweit … Bilal Balci zelebrierte einen Freistoß für die Rothosen in den gegnerischen Strafraum … auf den halblinks im 5-er bereitstehenden Burhan Sahin … der
steigt am höchsten und locht das Gerät per Kopf, gegen die Laufrichtung des Keepers, im gegnerische Gehäuse ein … nur noch 2:1 … ein ganz wichtiger Treffer vor der Halbzeitpause … und beinahe wäre
Ingo Sommer, quasi mit dem Halbzeitpfiff, noch der Ausgleich gelungen, als er frei vor dem Gehäuse der Gastgeber eine halbhohe Flanke aus der Drehung direkt annahm und knapp verzog … Ingo zog es vor
mit Heldentaten noch zu warten.
Mit Beginn der zweiten Hälfte war den Fortunen deutlich anzumerken, dass sie nun zügig einen Sieg klar machen wollten … und als eine Preussenwelle wieder einmal am Aluminium zerschellte, nutzten die
Dilkrather den Gegenangriff in der 56. Spielminute zum 3:1 und zum deutlichen Ausbau ihrer Führung … staubtrocken, wie die Äcker im Grenzland, aus drei Chancen drei Tore gemacht … alle Achtung!
Doch was ist schon ein staubtrockener Acker gegen das pulsierende Leben einer Großstadt (o.k. … Stadt) … wird sich nach zähem Ringen um Stürmerehren eeendliiich in der 78. Spielminute auch Burhan,
der Bomber vom Bosporus gedacht haben, als er einen göttlichen Pass von Tobias Marseille gekonnt zum 3:2 in die Maschen des gegnerischen Tors säbelte … Jubel an der Seitenlinie … und die Grenzländer
legten im Angesicht des dahinsiechenden Vorsprunges nun eine Schüppe drauf … es kam zum offenen Schlagabtausch und zu einigen gefährlichen Torszenen im Strafraum der Rothosen … doch unser
Vollbluttorhüter vereitelte jede Chance, holte wieder einmal die heftigsten Dinger raus und hielt so die Preussen im Spiel.
Das führte zur endgültigen Wiederbelebung der Siegergene und sorgte für Zermürbung bei den Dilkrathern, die nun fatalerweise vom Fußball spielen aufs Leiden auf Zeit umschalteten … Steilvorlage für
die Kampfschweine vom Rhein und für den nun überragend spielenden Tobias Marseille. Der schlägt in der 90. Spielminute wieder einmal einen 30-Meter-Hammerpass in den Strafraum der vom Glück
verlassenen Fortunen … die Murmel senkt sich, alle gucken und gucken, auch der Torhüter steht wie angewurzelt und guckt einfach mal mit … und die Murmel senkt sich weiter und weiter … und trifft
einfach mal hinter der Torlinie auf Grund … selten so geerdete Grenzländer gesehen … gellende Jubelschreie von der Seitenlinie … die Preussen hatten das Spiel gedreht … und durften berechtigterweise
auf reichlich Nachspielzeit hoffen. Angefeuert von völlig durchdrehenden Fans rollte in der 3. Minute der Nachspielzeit der letzte Angriff der Preussen auf die gegnerische Torfestung (Kinder und
Dilkrather bitte nicht weiterlesen) … abgewehrt zur Ecke … klasse herein geschlagen auf Ingo Sommer … der packt den Kuhschädel bei den Hörnern … klatscht ihn per Kopfnuss ans Lattenkreuz … das Teil
prallt auf ihn zurück … und er befördert das Monster mit den Hörnern voraus ins Fangnetz des heimischen Stalles … heldenhaft vollendet! … unglaubliches Siegesgegröhle an der Seitenlinie … alle liegen
sich in den Armen … Siiieg! … und was für einer … tolle Moral … Waaahnsinn! … Endstand 3:4!
Es spielten:
Björn Kuhlmann, Giulio Wies (56. Alexandros Triantafillidis), Christopher Lindenau, Jonas Schüler, Bilal Balci, Tobias Marseille, Naldo Franke, Mircea Maruia, Burhan Sahin, Ingo Sommer, Kai
Rietz.
Fazit:
Da war es wieder, das Gefühl all das zu erleben, was eine komplette Mannschaft ausmacht: die Mannschaft ließ sich nie aus der Fassung bringen, sie schien eine verschworene Einheit mit den Trainern
und Spielern an der Außenlinie zu bilden. Von dort wurde sie selbst nach dem 3:1 noch ohne große Aufregung beinahe ausschließlich positiv und gut strukturiert angetrieben, und das spiegelte sich
sofort auf dem Platz wieder, wo besonders Keeper Björn Kuhlmann unaufhörlich an die Ehre und das Aufbäumen der Preussen appellierte und wo ein dezimiertes Team mit nur einer Offensivoption auf der
Bank alles gegeben hat … hat das gut getan, wieder einmal ein solches Highlight erleben zu dürfen … ein klarer Sieg von „Gewinnen können“ und „Gewinnen wollen“ gegen „Gewinnen müssen“!
Es lebe der Spaß am Fußball! … Danke, Männer! Klasse Leistung!
Leider werde ich beim Spiel gegen „SpielSport“ nicht dabei sein können … die zweite Heimat ruft! Daher auf diesem Wege allen kleinen und großen Preussen fröhliches Eiersuchen und schöne
Feiertage … und sorgt dafür, dass die ab Sonntag im Sandkasten spielen, die spielenden Sportler von Horkesgath!
Bis die Tage … W.W.
03.04.2011 KTSV Preussen - SC Waldniel 3:2 (2:2)
Erste mit weiterem Heimsieg
Nachdem man am Mittwoch bereits zu Hause gewonnen hatte, konnte man auch am gestrigen Sonntag den Platz als Sieger verlassen. Es war dennoch ein hartes Stück Arbeit gegen den SC Waldniel, da man
bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt mit 0:2 ins Hintertreffen geraten ist.
Bereits in der zweiten Spielminute wurde der einschussbereite Kai Rietz von den Beinen geholt und Burhan Sahin verschoss den daraus resultierenden Elfmeter kläglich. Kurze Zeit später erzielte
Waldniel das 1:0, da sich kein Spieler für den Gästestürmer verantwortlich zeigte und alle Veteidiger meilenweit entfernt waren. Danach war man völlig von der Rolle und ermöglichte Waldniel weitere
Chancen wovon aber nur eine genutzt wurde, die zum 2:0 führte.
Ab der 30 Spielminute etwa wendete sich das Blatt und es wurde endlich Fußball gespielt, Ball und Gegner wurden geschickt laufen gelassen und nach einer tollen Kombination verwertete Rietz eine
Flanke von Bilal Balci zum 1:2 Anschlusstreffer.
Unmittelbar vor dem Pausenpfiff markierte Tobias Marseille mit einem Traumtor den mittlerweile verdienten Ausgleich.
In der Halbzeitpause sah man den Spielern an, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen und so spielte man auch in der zweiten Halbzeit. Angriff auf Angriff rollte auf das Waldnieler Tor, doch
entweder hielt der heute sehr gute Keeper oder man war zu eigensinnig und übersah gleich mehrfach, auch dies nicht zum ersten Male in dieser Saison, den besser postierten Mitspieler.
Als alle mit einem Unentschieden rechneten wurde ein letzter Freistoß von Tarik Benchamma hoch in den 16er geschlagen und Rietz bekam so gerade noch seinen Kopf dran der Ball flog Richtung Tor und
Tobias Marseille schoss Ihn über die Linie. Jetzt brachen alle Dämme, denn viele Waldnieler sahen hier eine Abseitsstellung außer der Mann in schwarz und so gewann man das Spiel am Ende hochverdient
mit 3:2.
Nächsten Sonntag folgt die nächste Reise ins Grenzland zur Dilkrather Fortuna, bleibt nur zu hoffen das der ein oder andere verletzte oder kranke Spieler wieder zur Verfügung steht. Großen Dank an
dieser Stelle den Spielern unserer zweiten Mannschaft die sich Mittwoch und auch gestern als Ergänzungsspieler zur Verfügung stellten.
30.03.2011 KTSV Preussen - OSV Meerbusch 4:1 (3:0)
Gegen einen ersatzgeswächten OSV war Preussen von Beginn an die überlegene Mannschaft. Allerdings bedurfte es eines unhaltbar abgefälschten 30 Meter Krachers von Burhan Sahin, der in der 39. Minute
im Winkel einschlug, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Die Gäste lockerten daraufhin ihre Defensive und liefen prompt nur eine Minute später in einen Konter bei dem Ingo Sommer das 2:0 durch Burhan
Sahin schön vorlegte.
Da aller guten Dinge 3 sind, vergingen wiederum nur 60 Sekunden bis zum 3:0. Der erneut besonders bei Standardsituationen bärenstarke Mircea Maruia zirkelte eine Ecke auf den zweiten Pfosten von wo
Kai Rietz zurück in die Mitte zu Jonas Schüler köpft, der wuchtig per Kopf vollendet. Drei Treffer in drei Minuten sorgten so für eine 3:0 Halbzeitführung.
Nach dem Wechsel brach die alte Preussen-Krankheit wieder aus und viele gute Chancen wurden einfach nicht verwertet. Als der OSV, der in der zweiten Halbzeit etwas besser ins Spiel kam und sich sogar
die ein oder andere Chance erarbeitete eine viertel Stunde vor Schluss auf 3:1 verkürzte erinnerten sich die Preussen wieder, wie man den Ball im Tor unterbringt. Eine Minute später führt Burhan
Sahin einen Einwurf blitzschnell aus. Mircea Maruia leitet direkt weiter zu Kai Rietz, der aus kurzer Entfernung völlig frei den Treffer zum 4:1 Endstand erzielte.
27.03.2011 TSF Bracht - KTSV Preussen 2:2 (1:0)
Am 24. Spieltag der Bezirksliga Gruppe 5, trat unser Tabellen Vierter beim Tabellen Achten, den „Turn- und Sportfreunden Bracht“, an.
Bracht, da werden Erinnerungen an die letzte Pokalbegegnung im Herbst vergangenen Jahres wach, als die Rothosen zwischenzeitlich mit 8 gegen 11 aus einen Rückstand einen Torevorsprung machten und am Ende, trotz Niederlage, voll begeisterten.
Doch heute sollte es im Ergebnis etwas besser kommen. Eigentlich setzt man sich bei einem solchen Wetter gemütlich in die Sonne und grillt sich ein halbes Schwein … werden sich wohl auch die Rothosen gedacht haben, als plötzlich aus dem Nichts ein Freistoß in ihren Tagtraum einschlug und in ihrem Netz landete … 1:0, und das Spiel hatte nicht mal richtig angefangen.
Und diesem bekloppten Gegentreffer rannte die Mannschaft förmlich bis zur Schlussphase des Spiels hinterher. Es gab nur wenige zwingende Spielzüge, wie in der 12. Spielminute, als Tobias Marseille die Kugel in den Strafraum schlägt … den ersten Torschuss pariert der Torhüter und wirft sich auch gleich in den zweiten … er bleibt leider erfolgreich. In der 20. Spielminute schöne Kombination zwischen Jonas Schüler, Giulio Wies und Mircea Maruia, der schließlich Kai Rietz zentral vor dem gegnerischen Gehäuse bedient … der bedankt sich mit einem sehenswerten Fallrückzieher … leider nur was für die Galerie. Und in der 44. wird der immer besser ins Spiel kommende Giulio glänzend aus dem Mittelfeld angespielt … müsste direkt abnehmen … will sich das Leder aber noch zurechtlegen und scheitert am herausgelaufenen Torhüter der Grenzländer … da fehlte das Quäntchen Spielpraxis.
Und das waren sie auch schon die Höhepunkte aus Preussen-Sicht … insgesamt lief in der ersten Halbzeit wenig zusammen, und man hatte sich auch ansonsten wenig zu sagen, was niemand deutlicher reklamierte als unser Keeper Björn Kuhlmann, dem erheblicher Frust anzumerken war.
In der zweiten Hälfte betrat dann eine wesentlich engagiertere Preussenelf den Rasen, riss sofort die Initiative an sich und endlich wurde aus dem müden Rasenschach der ersten Hälfte ein temperamentvolles Fußballspiel. In der 52. Spielminute versucht Giulio die Pille aus spitzem Winkel ins linke Eck zu schlenzen und vergibt nur knapp … in der 59-ten ist es der nimmer müde Tobi, der über rechts kommend den zur Halbzeit eingewechselten Burhan Sahin in Szene setzt …der will die Kugel elegant per Kopf am Torhüter vorbei unten rechts hinein zwirbeln … Mist, aber knapp daneben ist auch vorbei.
In der 65. gelingt es Kampfschwein Naldo Franke sich allein gegen alle aus dem Mittelfeld in den gegnerischen Strafraum durchzutanken … dort wird er hart und Elfmeter verdächtig attackiert, fällt … nix!
Und so rollte Angriff um Angriff … längst hatten die Preussen das Spiel im Griff, alleine es fehlten die Einschläge im gegnerischen Gehäuse. Folgerichtig verstärkte Coach Kerwer die Offensive um Ingo Sommer, der sich in der 82. Spielminute, nur drei Minuten nach seiner Einwechslung, höflich bedankte, als ihm nach mehreren Abwehrversuchen im gegnerischen Strafraum die Pille vor die Füße rollte … eingelocht und endlich der Ausgleich zum 1:1!
Und die Rothosen liefen weiter Sturm auf den Brachter Kasten … dabei kam es zwangsläufig zu zahlreichen Chancen durch Eckbälle, die die Krefelder aber heute nicht nutzen konnten … und wer seine Chancen nicht nutzt und hinten aufmachen muss … den bestraft der Gegner … schneller Gegenstoß in der 88. … Sascha Bechthold, unser Abwehrbollwerk reißt den Stürmer der Brachter per Notbremse um … Rot … Elfer … 2:1.
Was nun folgte kann man wohl als offenen Schlagabtausch bezeichnen, was Keeper Björn in der 93. wohl zu wörtlich nahm und mit einer Harakiri-Aktion außerhalb seines 16-ers den nächsten Stürmer von den Beinen holte … wieder Rot … aber, Gott sei Dank, den anschließenden Freistoß nicht verwertet.
Und während Tobi sich nun zwischen den Pfosten auszuruhen durfte, starteten die Rothosen in letzter Minute und mit dem Mut der Verzweiflung ihren effektivsten Angriff des Spiels (ich glaub‘ das waren nur drei Ballkontakte!) … Flanke auf Kai … Kopfball … drin, aber sowas von drin, drinner geht’s nicht … als ob es in Bracht, ähnlich wie beim Pokalspiel, nur in Unterzahl und in aussichtsloser Situation am besten läuft ... Junge, Junge, waren die Brachter sauer … wir aber auch nicht gerade glücklich … ein Sieg wäre heute drin gewesen ... statt dessen 2:2 Endstand.
Na ja, als Preussenfan wird man bescheiden … wenn schon die erste Halbzeit verpennt, dann wenigstens nicht verloren und eine zweite Hälfte hingelegt, in der sowas wie kämpferischer und spielerischer Einsatz aufkam und auf der man aufbauen sollte, drieten pief egal, was die Tabelle sagt ... Kopf hoch, Männer!
Es spielten:
Björn Kuhlmann (92. Rot), Tarik Benchamma (85. Alexi Triantafillidis), Sascha Bechthold (86. Rot), Christopher Lindenau, Bilal Balci, Mircea Maruia (46. Burhan Sahin), Jonas Schüler (70. Ingo Sommer), Naldo Franke, Tobias Marseille, Giulio Wies, Kai Rietz.
20.03.2011 VSF Amern - KTSV Preussen 1855 Krefeld 1:1 (0:1)
Am 23. Spieltag der Bezirksliga Gruppe 5, trat unser Tabellen Dritter beim Tabellen Ersten, den „Vereinigten Sportfreunden Amern“, an.
Amern? … hab ich etwa das Ortsschild übersehen … da stehst du plötzlich vor einer Kirche mit zwei Türmen und vorher war gar nichts … und das ist die Nummer eins in der Bezirksliga!? Und dann haben
die noch eine Eisdiele, der einzige Laden der rund um die Kirche offen war … an der einzigen Kreuzung im Kaff … da haben wir uns dann erst mal kräftig in der Sonne geräkelt und unser erstes Eis des
Jahres verzehrt … echt lecker, kann ja auch nicht anders, weil Antonio Longo, dem das Juwel gehört, wie sich herausstellte, ein Landsmann von uns aus „Bella Calabria“ ist. Und während wir noch so mit
Oma Christa aus’m Dorf über dies und das plaudern, kommt da eine Mega-Corvette angeblubbert, hält publikumswirksam zum Smalltalk mit Amern-Jupp und brodelt von Dannen … Junge, Junge, das nährt aber
mal heftig das Gerücht vom reichen Bauern. Der Sound aus vier Töpfen war noch nicht ganz verhallt, da rauschen Dieter und Christel mit ihrer Familienkutsche heran … jow, Dieter, 200 Meters
schnurgeradeaus un denn rechts rein, da bis du gleich am Spoortplatz! … und ich denk mir noch: bei Antonio Longo müssen sie alle vorbei, als ein schnittiger Alfa mit zwei winkenden Gestalten mitten
auf der Kreuzung anhält … das können nur original Italiener … ja, und wer kurbelt da die Scheibe runter? Jawoll! … der alte Franco mit seiner Perle, Silvia … neeh, neeh, wat auf der Kreuzung dat
Leben pulsiert! … Franco, such dir en lauschiges Parkplätzchen un komm auf’n Espresso rüber! … Oma Christa meinte noch: „…liebe Güte, wo kommen denn all die Krefelder her?! …“, Franco erzählte, dass
er mal eben aus Nettetal rüber gepflügt sei, da führe SuS zur Halbzeit 0:2, mit Marco im Kasten … und wir begaben uns bei diesem Stichwort zu unserem eigentlichen Anliegen, dem oben erwähnten
Meisterschaftsspiel.
Und hier sollte die Show weitergehen, mit zunächst klaren Höhepunkten für die Rheinstädter:
Bereits in der 7. Spielminute setzt sich Capitano, Alexi Triantafillidis, über links durch, stößt durch bis zur Grundlinie und flankt die Kugel scharf vor den gegnerischen Kasten, wo Kai Rietz zum
0:1 verwandelt. Nur zwei Minuten später knallt Burhan Sahin aus zwanzig Metern und halblinker Position unten rechts präzise an der Mauer vorbei auf das gegnerische Gehäuse … doch der gute Keeper der
Grenzländer ist schneller unten als gewünscht … und ein Raunen ging durch die Reihen der vergleichsweise zahlreich angereisten Preussenfans, die sich nichts sehnlicher wünschten als eine klare
Führung vor der Halbzeit.
Den Preussen gelingt es nun zunehmend das Spiel in die Hand zu nehmen und immer wieder kommen sie gefährlich über die linke Seite … so auch in der 26. Minute eingeleitet aus dem Mittelfeld durch
Marcel Schneewind und in der 33. Minute durch Mircea Maruia … die beide Male den starken Capitano über links in Szene setzen … allerdings ohne die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und damit ohne
Zählbares.
Erst in den letzten 5 Spielminuten der ersten Halbzeit besinnen sich die Amerner darauf, dass sie hier die Platzherren sind und werden den Rothosen, die sich unverständlicherweise weit in ihre Hälfte
zurückgezogen haben gefährlich. Zwei Eckstöße waren der vorläufige Lohn und gaben schon einmal einen Vorgeschmack auf den Verlauf der zweiten Halbzeit. Die erste endete 0:1.
Gegen Ende der ersten Halbzeit unnötig Aufwind bekommen, schmissen sich die Grenzländer zu Beginn der zweiten nun richtig rein. Bis zur 53. Spielminute drei Ecken und die letzte der Serie mehr als
glücklich vereitelt, wurden die „Vereinigten Sportfreunde“ nun, wie zu erwarten, immer stärker. Doch die Preussenreihen standen gut und versuchten weiter Druck nach vorne zu machen. Unglücklich
hierbei, dass sie es nicht schafften kreativ und taktisch klug im Mittelfeld zu agieren und die Räume zu nutzen, die Burhan hätte schaffen können, weil er ständig zwei bis drei gegnerische Spieler
auf sich zog. Stattdessen wurde der viel zu häufig in aussichtsloser weil gut gedeckter Position mit langen Bällen angespielt.
Die Grenzländer waren in dieser Spielphase zunehmend gezwungen hinten auf zu machen … und gleich mehrfach gelangen den Rothosen Konter in Überzahl, besonders in der 74. und 85. Minute. Sie hätten den
Todesstoß für die immer nervöser agierenden Grenzländer bedeuten müssen, stattdessen mutierten die Rothosen zu toten Hosen beim Abschluss und bauten so letztlich den VSF noch einmal auf, der nun zur
Schlussoffensive blies …
In der 86. Spielminute holte dabei unser megastarker Keeper Björn Kuhlmann mit einer Blitzreaktion in Bundesligamanier, einen durchaus als unhaltbar zu bewertenden Ball unten links heraus, was bei
den Fans Gefühle zwischen Herzrasen und schierer Begeisterung weckte … sehr geile Aktion, Björn!
Doch was muss in einem Torwart vorgehen, der erst heldenhaft rettet und gleich anschließend, nach schnell ausgeführter Ecke, mit ansehen muss wie der Ball zum Ausgleich im eigenen Netz zappelt …
beschissene drei Minuten vor Spielende!
Ich jedenfalls hatte den Kaffee auf, was mein Kleiner auf der Rückreise zu spüren bekam … mit einem Fuß in der Ölwanne über die Bahn geheizt, tauchte doch glatt die A-Klasse von Carmelo Lanzafame vor
mir auf … er hob vier Finger und eine Faust ... SuS hatte in Nettetal 4:0 gewonnen … das rundete einen Nachmittag voller Widersprüche ab.
Es spielten:
Björn Kuhlmann, Tarik Benchamma, Sascha Bechthold, Christopher Lindenau, Bilal Balci (61. Jonas Schüler), Alexandros Triantafillidis-C- (77. Giulio Wies), Mircea Maruia (70. Tobias Marseille), Marcel
Schneewind, Naldo Franke Burhan Sahin, Kai Rietz.
Fazit:
Warum, zum Teufel, schafften die Amerner noch den Ausgleich? Fußballerisch war das bei denen nicht viel mehr als Hausmannskost … und unsere Jungs haben doch kein schlechtes Spiel gemacht! Was haben
die, was wir nicht haben?
Vielleicht gibt es in Amern ja mehr VEREINIGTE SPORTFREU(N)DE als bei uns.
Mir kommt es jedenfalls so vor, als ob 20 ordentliche Preussenkicker an tödlichem Aufstiegsfieber leiden, dessen Erreger derart Druck im Kessel machen, dass die Jungs in den wesentlichen Situationen
die Angst zu versagen packt und die Entschlossenheit und der Spaß am einfachen Fußballspielen verlässt … da kann man nur hoffen, dass bald ein Gegenmittel gefunden wird und die Erreger noch nicht
„Medikamenten resistent“ sind.
Da denkst du jetzt mal drüber nach ... vielleicht in der nächsten Halbzeitpause … viertel Stunde … schaffst du schon!
Und ich beame mich nun dahin zurück, wo ich den meisten Spaß hatte, zu Antonio Longo auf’m Land … ciao, W.W.
13.03.2011 KTSV Preussen - TuS St. Hubert 2:2 (1:1)
Preussen scheint das Siegen verlernt zu haben und kommt auch gegen den Tabellenzwölften nur zu einem Remis.
Zwar waren die Gastgeber über 90 Minuten das bessere Team, hatten deutlich mehr Spielanteile und - besonders durch Kai Rietz - einige Großchancen, doch wer die Tore nicht macht und in der Defensive
in längst vergessen geglaubte Zeiten zurückfällt, der muss sich am Ende mit einem Punkt zufrieden geben.
St. Hubert fiel außer durch einige Unsportlichkeiten besonders durch kaltschnäutzige Chnacenausnutzung auf. Nach 35 Minuten führte ein Konter zur schmeichelhaften Gästeführung, wobei die Preussen
Abwehr alles andere als gut aussah. Doch zumindest die Moral stimmte, denn Ingo Sommer egalisierte die Führung mit seinem 15. Saisontreffer nach schönem Zuspiel von Burhan Sahin in der
37.Minute.
In der zweiten Halbzeit fast das gleiche Bild. Preussen spielte sich Chancen heraus, aber scheiterte zwei Mal an der Latte, einmal am Pfosten und diverse Male an den eigenen Nerven. Genau wie in
Halbzeit 1 ging der Gast in der 57. Minute wieder durch einen Konter in Führung - diesmal war der Stellungsfehler in der Preussen-Defensive noch eklatanter als in der ersten Halbzeit. Und ähnlich wie
nach dem 0:1 glichen die Preussen auch diesmal wieder postwendend aus. Burhan Sahin ließ es sich nicht nehmen in der 73. Minute sein 19. Saisontor zu erzielen.
Ein übles Foul dezimierte den Gast dann in der 88. Minute, doch daraus konnten die Preussen kein Kapital mehr schlagen, da der Schiedsrichter es offenbar eilig hatte nach Hause zu kommen und trotz
auffälligem Zeitspiels vom TuS, das lediglich mit einer gelben Karte für den Torwart geahndet wurde, trotz zweier extrem langsamer Auswechselungen von St. Hubert in der Nachspielzeit, trotz
minutenlanger Unterbrechung nach der roten Karte, nur 3 Minuten nachspielen ließ.
Das einzig gute an dem Resultat ist, dass man nun ohne Druck zum Spitzenspiel nach Amern reisen kann, da der Aufstiegszug nun leider für die Preussen abgefahren ist.
27.02.2011 KTSV Preussen - TSV Bockum 1:2 (1:0)
Bei boeigem Wind, Dauerregen und kalten Temperaturen wurde den Zuschauern beim Lokalderby nicht wirklich warm. Grund hierfür war in erster Linie der Rasenplatz, der kurz vor der Unbespielbarkeit
stand, daher kein gutes Fußballspiel zuließ und für eine spiel- und kombinationsstarke Mannschaft wie Preussen heute der entscheidende Faktor für die Niederlage war.
Zwar gingen die Hausherren früh in Führung, als Ingo Sommer in der dritten Minute Burhan Sahin sechs Meter vor dem Tor mit einem Querpass mustergültig in Szene setzte und dieser in Torjägermanier das
1:0 erzielte, aber das war es dann auch.
Der Platz wurde immer tiefer, Kombinationen waren fast unmöglich und dem Zufall waren Tür und Tor geöffnet. Bockum hatte in der ersten Halbzeit nur eine gute Chance durch einen Kopfball von Alexander
Haybach, aber auch die Preussen kamen selten zu guten Gelegenheiten. Einzig Standardsituationen von Tarik Benchamma sorgten hier und da für Gefahr im Bockumer Strafraum.
Acht Minuten nach dem Seitenwechsel sorgte dann ein Stellungsfehler in der Preussen Abwehr für den Ausgleich durch Sven Hein, der völlig frei stehend den Ball annehmen konnte und dann gekonnt zum 1:1
vollendete.
Gut 5 Minuten später kochten die Emotionen dann hoch, als der gerade eingewechselte Ex-Preusse Enes Tezsoy aus deutlicher Abseitsstellung den Führungstreffer für Bockum erzielte. Einzig der
Unparteiische hatte dies anders gesehen, so dass der Treffer zählte.
Preussen versuchte zu oft mit kurzen Pässen das Spiel anzutreiben. Das war aber das falsche Mittel auf dem mitlerweile einem Acker ähnelndem Platz, so dass der Ball oft nicht ankam oder in Pfützen
stecken blieb. Leider fanden auch die langen Bälle, mit denen in den letzten zehn Minuten versucht wurde den Ball in den Bockumer Strafraum zu bringen, selten den richtigen Adressaten, so dass es am
Ende bei der bitteren Niederlage blieb.
20.02.2011 TSV Kaldenkirchen - KTSV Preussen 0:7 (0:2)
Erste schlägt Tabellenschlusslicht deutlich
Zur ersten Mal in dieser Saison startete die gleiche Elf wie in der Vorwoche. Im Laufe der Woche wurde das Team auf den Gegner eingeschworen und so begann man das Spiel auf einem hervorragend
bespielbaren RASENPLATZ mit der nötigen Konzentration.
Dennoch waren die ersten 15 Minuten von einigen Fehlern geprägt, denn man versuchte es oft mit langen Bällen ohne jedoch das Kurzpasspiel mit einzubinden. Der Schiedsrichter, leider kein
Bezirksliganiveau, stand nur im Mittelkreis und daraus entstanden die kuriosesten Entscheidungen hüben wie drüben, was für zusätzlich Unruhe sorgte.
Als Sahin wegen einer Schwalbe gelb bekam, hatte er von nun an einen schweren Stand denn man hatte den Eindruck der Mann in schwarz wartete nur noch auf einen Mucks um ihn des Feldes zu verweisen. In
der zwanzigsten Minute nahm Rietz einen langen Ball direkt mit links und der Ball schlug unten rechts zur 1:0 Führung im Kasten ein. Vom Anstoß weg eroberte man sich den Ball und Sahin konnte nur
durch ein Foul im Sechzehner gestoppt werden und diese Chance ließ sich Maruia nich nehmen und verwandelte den Strafstoß sicher zur 2:0 Halbzeitführung.
In der Pause wurde gewechselt und es kam Schneewind für Sahin. Kurz darauf musste man auch Rietz runternehmen, den Sehstörungen stark beeinträchtigten, für ihn kam Triantafillidis. Als ein
Kaldenkirchnener Abwehrspieler leichtfertig den Ball an Sommer vertändelte und er auf 3:0 stellte war das Spiel gelaufen. In regelmäßigen Abständen schraubten noch dreimal Sommer und in der
Schlussminute Maruia das Ergebnis auf 7:0, was auch in dieser Höhe absolut in Ordnung ging.
Kommenden Sonntag erwartet man nun den TSV Bockum zum Lokalderby und man hofft, dass man auch auf Rasen spielen kann.
13.02.2011 KTSV Preussen - Rhenania Hinsbeck 3:1 (1:0)
Da die Stadt Krefeld den Rasenplatz gesperrt hatte, fand das Duell des Tabellenzweiten gegen die beste Abwehr der Liga auf dem Aschenplatz der Hubert Houben Kampfbahn statt.
Trainer Thomas Kerwer verzichtete zunächst auf seinen Kapitän Alexandros Triantafillidis und ließ den Neuzugang Mircea Maruia von Beginn an spielen. Abwehrchef Sascha Bechthold übernahm dafür die
Spielführerbinde.
Die ersten 20 Minuten waren geprägt von übertriebener Härte und einigen Nickeligkeiten auf beiden Seiten. Erst in der 28. Minute gab es die erste dicke Chance in einem bis dahin ausgelichenen und an
Torraumzenen armen Spiel. Ingo Sommer kam 10 Meter vor dem Tor für ihn selber überraschend an den Ball und zielte knapp über das Gehäuse.
Von jetzt an spielten nur noch die Preussen und es gab teils hochkarätige Gelegenheiten fast im Minutentakt. Nach 30 Minuten prüfte der starke Tarik Benchhamma den Gästekeeper, der seinen strammen
Schuss noch abwehren konnte. Die darauf folgende Ecke köpfte Kai Rietz - der stark verbessert zur letzten Woche war, aber noch zu viele Chancen ungenutzt ließ - schön aufs Tor, doch erneut konnte der
Torwart, der heute der mit Abstand beste Mann seines Teams war, abwehren.
In der 36. Minute flankt Bilal Balci von rechts außen den Ball maßgeschneidert auf den Kopf von Rietz, der knapp über das Tor zielt. Keine zwei Minuten später fast eine Kopie der Spielszene. Wieder
flankt Balci perfekt auf Rietz und diesmal trifft der bullige Stürmer zum hoch verdienten 1:0.
Die letzte Chance vor dem Seitenwechsel hatte - na wer schon - Kai Rietz, als Naldo Franke fast von der Grundlinie den Ball hart und flach vors Tor bringt und Rietz knapp am Pfosten scheitert.
6:0 Chancen und nur ein Tor - der Fußballexperte weiß, so etwas rächt sich. Hinsbeck kam zunächst stärker aus der Kabine, ohne sich aber erwähnenswerte Torgelegenheiten zu erarbeiten. So sorgte ein
Freistoß in der 59. Minute von der rechten Seite dafür, dass der Spielverlauf auf den Kopf gestellt wurde. Unglücksrabe Naldo Franke versenkte den Ball bei einem Rettungsversuch zum überraschenden
Ausgleich ins eigenen Gehäuse.
Doch Preussen zeigte sich wenig geschockt und kam nur 6 Minuten später durch Burhan Sahin, der aus spitzem Winkel flach in die lange Ecke zielte und traf, zur erneuten Führung.
Nun wurde die Begegnung wieder einseitig. Drei Minuten nach dem 2:1 flankt Ingo Sommer von rechts mustergültig auf Burhan Sahin, der am Torwart scheiterte. Den Nachschuss vergibt Rietz knapp. Weitere
zwei Minuten später revanchierte sich Sahin bei Sommer, indem er ihn stark in Szene setzt, doch auch Sommer vergibt diese Großchance.
Erst ein Freistoß von Tarik Benchhamma in der 79. Minute sorgte für die Entscheidung. Der eingewechselte Marcel Schneewind verwandelt per Kopfball unhaltbar zum 3:1
Einen wunderschönen Spielzug in der 83. Minute über Sahin, Rietz und Sommer vergab letzt genannter als er 2 Meter vor dem Tor über das Gehäuse schießt und als drei Minuten vor dem Abpfiff Rietz im
Strafraum gefoult wird, setzte der sonst sichere Elfmeterschütze Sahin den fälligen Strafstoß knapp am linken Pfosten vorbei.
Fazit: Eine ganz starke Leistung der Gastgeber, gegen einen unangenehmen Gegner, der von seinen 16 Gegentoren in 15 Spielen 6 gegen Preussen kassierte! Lediglich an der Torquote von 3 Treffern bei 12 richtig guten Möglichkeiten muss dringend gearbeitet werden.
06.02.2011 KTSV Preussen - Linner SV 1:0 (0:0)
Unglaublich schwer taten sich die Preussen inmersten Spiel nach der Winterpause gegen den Landesligaabsteiger und Tabellen-Drittletzten.
Zwar waren die Gastgeber in der ersten halben Stunde ganz klar spielbestimmend, versäumten aber teils hochkarätige Chancen in Tore umzumünzen. Besonders Kai Rietz, der einen rabenschwarzen Tag
erwischte ließ heute seinen Torjägerinstinkt vermissen und vergab innerhalb einer Minute zwei Gelegenheiten, die er sonst mit geschlossenen Augen verwertet hätte.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff scheiterte Burhan Sahin mit einer weiteren guten Chance am Pfosten, so dass es torlos in die Kabinen ging.
Nach dem Wechsel blieb das Spiel auf dem holprigen Platz zerfahren. Schöne Spielzüge waren Mangelware - bzw. blieben auf Seiten der Linner vollends aus. So war es ein mustergültiger, langer Pass mit
dem Ingo Sommer in der 61. Minute vom Mittelkreis Torjäger Sahin toll frei spielte und dieser gewohnt sicher zur hoch verdienten 1:0 Führung abschließen konnte.
Wer nun dachte, dass damit der Bann gebrochen sei sah sich getäuscht. Viele Zweikämpfe, Fouls und Spielunterbrechungen - insgesamt wurden 9 gelbe Karten gezeigt, davon 5 für die Gäste - sorgten
dafür, dass das Spiel nicht besser wurde. Linn war zwar um den Ausgleich bemüht, aber einfach zu schwach, als dass es an diesem Tag hätte gelingen können.
Die größten Chancen die Führung auszubauen vergaben Ingo Sommer 3 Minuten nach dem 1:0 mit einem schönen Heber über den rauslaufenden Gästetorwart, der aber auf der Latte landete und 5 Minuten vor
dem Ende Burhan Sahin, der nach einem Konter von Tobias Marseille schön in Szene gesetzt wurde, aber am Keeper scheiterte.
Von den Neuzugängen der Winterpause spielten Torwart Björn Kuhlmann, der einen sehr guten Eindruck hinterließ, Sascha Bechtold, der der bislang so anfälligen Abwehr Sicherheit gab und Tarik
Benchamma, der bis zur Auswechslung ein solides Debüt gab.
17.01.2011 Weiterer Neuzugang: Tarik Benchamma
Mit Tarik Benchamma wurde ein weiterer Neuzugang für die erste Mannschaft verpflichtet. Zuletzt spielte er beim Landesligisten VfB Uerdingen davor stieg er jeweils mit SV
Neukirchen und MSV Moers in die Landesliga auf. Tarik ist 30 Jahre alt und fühlt sich auf der linken Außenbahn sehr wohl und hat ein gutes Gespür für Standartsituationen. Am wohlsten fühl er sich
aber im zentralen Mittefeld. Aber er spielt da wo ihn der Trainer aufstellt. Aber das ist alles Nebensache, das wichtigste ist das Ziel den Aufstieg zu realisieren.
16.01.2011 Erste wird Zweiter beim Sport & Style Cup
Beim vom FC Hellas ausgerichteten Budenzauber in der Glockenspitzhalle setzte man sich in der Gruppenphase mit 12 Punkten und 11:0 Toren durch.
Jeweils 3:0 wurde VfB Uerdingen, FC Aua Knie und der FC Hellas besiegt und gegen Marathon Krefeld gewann man 2:0. Als Gruppensieger traf man im Viertelfinale auf den besten Dritten Union Krefeld.
Auch dieses Spiel wurde mit 1:0 gewonnen so stand man immer noch ohne Gegentor im Halbfinale wo man wiederum auf Marathon Krefeld traf und man sich mit 3:1 durchsetzte.
Das Endspiel erreichte die Mannschaft von FC Aua Knie die sich als sehr clever und abgezockt erwiesen und sich das Gastgeschenk des Schiedsrichters, als er einen Zweikampf falsch bewertete,
eigentlich Freistoß für Preussen, den fälligen Freistoß zum entscheidenden Treffer des Spiels nicht nehmen. Alle Bemühungen den Ausgleich zu erzielen schlugen fehl und somit verlor man das Endspiel
denkbar unglücklich.
Mit Burhan Sahin stellte man noch den Torschützenkönig. Von dieser Stelle noch einmal DANKE an die beiden Spieler der zweiten Mannschaft Frank Löchner und Özer Sahalioglu die ausgeholfen haben da
einige Akteure verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen.
14.01.2011 Testspiel: TuS Boesinghoven - KTSV Preussen 1:2 (1:0)
Nachdem man am Donnerstagabend ein Kräftezehrendes Ausdauertraining im Kempener Boxclub absolvierte stand gestern Abend das erste Testspiel im neuen Jahr auf dem Programm. Leider standen zahlreiche
Akteure wegen Krankheit, Verletzung oder Arbeit nicht zur Verfügung, so dass man mit nur 14 Spielern zum ambitionierten Landesligisten TuS Bösinghoven reiste.
Nach den guten Trainingeindrücken und auch dem guten Abschneiden beim letzten Hallenturnier, waren die Trainer sehr gespannt auf das was die Mannschaft zeigte und sie sollen nicht enttäuscht werden,
ganz im Gegenteil. Mit einem neuen Spielsystem (Viererkette) und 4 Neuzugängen in der Startformation konnte man dem Landesligisten mehr als nur Paroli bieten.
Leider nutzte man die sich bietenden Torchancen nicht und eine Unaufmerksamkeit bei einer Standartsituation brachte die Heimmannschaft mit 1:0 in Führung. Dies war auch die einzige Chance, denn aus
dem Spiel heraus ließ man gar nichts zu.
Verletzungsbedingt wurde dann zur Pause zweimal gewechselt, was sich aber in keinster Weise bemerkbar machte, denn auch in der zweiten Hälfte stand man hinten sicher, machte die Räume eng und
erarbeitete sich Torchancen, wovon zwei auch genutzt wurden, was auch reichte um am Ende mit 2:1 den Platz als Sieger zu verlassen.
Dieser Auftritt, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, lässt für die Zukunft hoffen und zeigt den Verantwortlichen das die Umstrukturierung des Kaders richtig war.
09.01.2011 Erste gewinnt Hallenturnier beim TuS St. Hubert
Nachdem man das erste Spiel gegen den Veranstalter mit 3:0 verlor wurde nach dem Spiel in der Kabine mal Tacheles geredet und dies wirkte Wunder. Von nun an lief es wie am Schnürchen und einige
Zuschauer rieben sich verwundert die Augen und fragten sich was da wohl passiert ist.
Einziger Wermutstropfen Torwart Thomas Wilbers verletzte sich bei einer Rettungsaktion an der Hand und fuhr zur Kontrolle ins Krankenhaus wo aber „nur“ eine Prellung diagnostiziert wurde die eine
einwöchige Trainingpause nach sich ziehen wird.
Mit einem neuen Torwart, nämlich Stürmer Kai Rietz, wurde das Turnier fortgesetzt und der als Zuschauer auf der Tribüne weilende Tobias Marseille sprang dann als achter Feldspieler ein.
Die beiden nächsten Gruppenspiele wurden mit 5:2 gegen Anadolu Krefeld und 5:0 gegen Preussen Vluyn gewonnen und somit war man auf Grund des besseren Torverhältnisses gegenüber St. Hubert
Gruppensieger. Im Halbfinale wurde dann Thomasstadt Kempen mit 4:3 bezwungen und so spielte man im Endspiel gegen den VfL Tönisberg wo man sich auch mit 3:0 behaupten konnte.
Eine Auffrischung der Mannschaftskasse und ein stattlicher Wanderpokal waren der Lohn für diesen Erfolg, der für die nächsten Aufgaben Selbstvertrauen geben sollte.
04.01.2011 Das Spielerkarussell dreht sich zur Winterpause
Alle Jahre wieder gibt es für die Fußballer der Region die winterliche Tradition zum Jahreswechsel den Verein zu wechseln. So haben folgende 6 Spieler unsere "Erste" verlassen: Ercan Yilmaz (Anadolu
Türkspor Krefeld), Marco Lippolis (SuS Krefeld), Graziano Ruggeri (Thomasstadt Kempen), Jan Klös, (TuS St. Hubert), Ferhat Dayi, Giuseppe Somma und Salvatore Somma (alle unbekannt). Von dieser
Stelle aus ein Dankeschön an alle für ihr Engagement bei den Preussen und viel Erfolg im neuen Verein.
Neu zum Kader stoßen der Torwart Björn Kuhlmann (VfB Homberg) und Mircea Maruia (BV Union Krefeld) sowie die beiden Ex-Preussen Durmus Gündogdu (SuS Krefeld) und Sascha Bechtold (1.FC
Grevenbroich-Süd). Allen ein herzliches Willkommen bei Preussen Krefeld!
02.01.2011 Todesgruppe nicht überlebt
Knapp ausgeschieden ist unsere "Erste" in der Vorrunde der Krefelder Hallenstadtmeisterschaften.
Nach einem 2:2 Remis gegen den Ligakonkurenten SuS Krefeld und einem 3:0 Sieg gegen den TuS Gellep, gab es gegen den Niederrheinligisten VfR Fischeln eine knappe 1:2 Niederlage.
Da half auch der 3:2 Sieg gegen den KFC Uerdingen im letzten Spiel nicht, da SuS Krefeld den VfR Fischeln besiegte und somit zusammen mit den Grün-Weißen in die Hauptrunde einzieht.
02.01.2011 Vorrunde Hallenstadtmeisterschaft
Wie unten bereits am 30.10.2010 angekündigt treffen die Preussen in der Vorrunde der vom SV Oppum ausgerichteten Hallenstadtmeisterschaft am 02.01.2011 in der Glockenspitzhalle in einer absoluten
Hammergruppe auf die beiden Niederrheinligisten VfR Fischeln und KFC Uerdingen sowie SuS Krefeld und den TuS Gellep. Der FC Portuguesa, der ursprünglich auch in die Preussen-Gruppe gelost wurde hat
kurzfristig seine Teilnahme abgesagt, so dass es nun nur zu 4 Begegnungen - jede für sich ein kleines Endspiel - kommt.
Die Anstoßzeiten der Preussen-Spiele (Spielzeit 1x15 Minuten):
12:17 Uhr: Preussen - SuS Krefeld
13:08 Uhr: Preussen - TuS Gellep
13:59 Uhr: Preussen - VfR Fischeln
14:33 Uhr: Preussen - KFC Uerdingen
Nur die beiden erstplatzierten qualifizieren sich für die am 08.01.2011 ab 12 Uhr beginnende Endrunde, für die sich am 26.12.2010 bereits der Linner SV, SC Bayer 05 Uerdingen, VfB Uerdingen und BV
Union Krefeld qualifiziert haben.
09.12.2010 Vorbereitungsplan Rückrunde
Kaum eine echte Winterpause gibt es für die "Erste" in dieser Saison. Bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag beginnt mit dem Turnier in Kempen die Vorbereitung auf die Hallenstadtmeisterschaft im Januar und den Start der Rückrunde am 13.Februar.
| Tag | Datum | Art | Wo | Gegner | Anstoss | Spielklasse |
| So | 26.12.2010 | HT | Kempen | Thomasst. Kempen | 13:00 h | |
| So | 02.01.2011 | HT | Krefeld | Stadtmeister | 13:00 h | |
| Sa | 08.01.2011 | FS | A | SV Lohausen | 14:30 h | Kreisliga A |
| So | 09.01.2011 | HT | Kempen | TuS St. Hubert | 13:00 h | |
| Fr | 14.01.2011 | FS | A | TuS Bösinghoven | 19:30 h | Landesliga |
| So | 16.01.2011 | HT | Krefeld | FC Hellas Krefeld | 12:00 h | |
| Sa | 22.01.2011 | FS | A | DSC 99 D`dorf | 16:30 h | Bezirksliga |
| So | 23.01.2011 | FS | A | VfB Homberg | 14:30 h | Bezirksliga |
| So | 30.01.2011 | FS | A | SC Flingern | 15:00 h | Bezirksliga |
| Do | 03.02.2011 | FS | A | FC Aldekerk | 19:30 h | Kreisliga A |
| So | 06.02.2011 | MS | H | Linner SV | 15:00 h | Bezirksliga |
| So | 13.02.2011 | MS | H | Rhenania Hinsbeck | 15:00 h | Bezirksliga |
HT = Hallenturnier, FS = Freundschaftsspiel, MS = Meisterschaftsspiel
08.12.2010 "Erste" geht fremd
Da die Platzverhältnisse keinen Trainingsbetrieb erlauben, wird zurzeit ein abwechslungsreiches Ausweichprogramm absolviert. Gestern traf man sich bei Dipl. Sportlehrerin Alexandra Clasen um in den Räumen des „Turn Art“ Zentrums seine Fitness zu erhalten. In unterschiedlichen Gruppen wurden verschiedene Übungen absolviert.
Donnerstag geht es nach St. Tönis ins Schwimmbad H2 Oh um dort eine weitere Einheit zur Grundlagenausdauer zu absolvieren, ehe es am Freitag nach Uerdingen in die „Sport Oase“ geht wo ein intensives Spinning auf die Akteure der ersten Mannschaft wartet.
Nächste Woche kommt dann auch mal wieder der Ball ins Spiel, wenn man sich Dienstag und Freitag in der „Soccer Arena“ Neukirchen Vluyn zum Hallenfussball trifft, um sich so auf die anstehenden
Hallenturniere vorzubereiten.
28.11.2010 SC Union Nettetal 2 - KTSV Preussen 1855 6:3 (4:1)
Am 14. Spieltag der Bezirksliga, Gruppe 5, trat unser Tabellen Zweiter beim Tabellen Vierzehnten, dem SC Union Nettetal 2, an. Würden die Rothosen es, 14 Tage nach dem Debakel von Willich, schaffen, sich aus ihrer tiefen Novemberdepression zu befreien? … das war die bange Frage der nicht aufgeben wollenden treuen Fans der Preussen.
Und sie spielten vielversprechend auf:
Bereits in der 7. Spielminute setzte Jonas Schüler aus spitzem Winkel einen Pfostenkracher ans Gehäuse der Gastgeber und damit ein erstes Signal hier mitspielen zu wollen. Allerdings ließ der muntere Schlagabtausch der ersten halben Stunde auch keinen Zweifel daran, dass hier eine engagierte junge Elf aus dem Grenzland, deutlich verstärkt mit Akteuren aus dem Kader ihrer Ersten, angetreten war, Lorbeeren zu ernten.
Und so hebelten die Unioner in der 14. Spielminute mit einem einzigen lang geschlagenen Präzisionspass die komplette Abwehr der Krefelder aus und verwandelten, alleine gegen Keeper Thomas Wilbertz, konsequent zum 1:0.
Doch die Antwort der Preussen folgte auf dem Fuße, bzw. mit dem Charakterschädel ihres Stürmerhünen Kai Rietz, der in der 16-ten eine Flanke verwerten konnte, am höchsten sprang und zum 1:1 einnickte … und der sich gegen alle Widrigkeiten über die ganze Spielzeit versuchte immer wieder förmlich ins Spiel zu beißen.
Sehr gefällig auch das Zusammenspiel von Kai und Burhan Sahin. Sobald die beiden aus dem Mittelfeld richtig gefüttert werden (leider zählten sie heute aber eher zu den Hungerleidern), sind sie nicht mehr zu halten. So auch in der 25. Spielminute, als Kai Burhan nach schnellem und genauen Zuspiel aus dem zentralen Mittelfeld in Szene setzt … Burhan geht über links, wo er mehrere Abwehrspieler auf sich zieht, schlägt einen blitzschnellen rechten Haken (das kennt man sonst nur aus dem Boxsport) in den Strafraum des Gegners und knallt das Ding aus zentraler Position auf den Kasten … super knapp drüber und echt sehenswert.
Sah alles gar nicht schlecht aus … bis, ja bis zur 31. Spielminute, als Jonas, nach einem Scharmützel im Strafraum, die Pille von der eigenen Torlinie kratzt, Union das Ding aus dem Rückraum verwerten kann und Thomas die anschließende Bombe nur noch mit einer unglücklichen Faustabwehr unter die Latte und ins eigene Tor lenken kann … 2:1 … und schwupp, ließ das zarte Pflänzchen Selbstbewusstsein, vom bösen Nettetaler Bodenfrost gebrochen, die Blätter hängen … nichts ging mehr und noch viel weniger, als die Spaßtruppe aus dem Grenzland, frei nach dem Motto „Flanke, Kopfball, Tor“, in der 39-ten das 3:1 nachlegte und nicht mal drei Minuten später mit dem 4:1 die Defensive der Preussen wie Statisten dar stehen ließ. Das brach den einst stolzen Rothosen noch vor der Halbzeitpause förmlich das Genick.
Und damit nicht genug … ich war gerade auf dem Weg vom Vereinstreff zurück ans Spielfeld, da gellte bereits der Pfiff des Unparteiischen … nein, nicht zum Anpfiff der zweiten Hälfte, sondern zum 5:1 in der 48. Spielminute.
Ich bin mir zwar nicht sicher, aber meine doch, nun eine Art Aufbäumen gegen eine drohende Blamage gespürt zu haben, was in der 68-ten mit einem Treffer durch Marcel Schneewind belohnt … 5:2 … und bereits im Gegenzug (69-te) gleich wieder egalisiert wurde … 6:2 … ab-ge-zockt!
Der letzte Treffer gelang dann in der 87. Spielminute noch den sich qualvoll mühenden Preussen. Er hatte etwas von großem Können (Burhan) und großen Gönnen (Union).
Es spielten: Thomas Wilbers, Jonas Schüler (58. Salvatore Somma), Giuseppe Somma, Marco Träger, Marcel Schneewind, Alexandros Triantafillidis-C-, Naldo Franke (46. Tobias Marseille), Jan Klös, Bilal Balci (40. Ingo Sommer), Burhan Sahin, Kai Rietz.
Fazit: 2:2 … lautete das Ergebnis der zweiten Halbzeit … man muss eben manchmal selbst der größten Scheiße noch was Positives abgewinnen, vor allem, wenn man bedenkt, dass beim Gegner mit Semih Ergin (1 Tor), Kevin Enke (3 Tore), Martin Strötges, Patrick Sempf, Dennis Da Silva Felix (ab der 63.) und Andy Merkens (2 Tore) fünf Mittelfeldspieler und ein Stürmer aus dem Kader der Ersten auf dem Platz standen ... ja, vielleicht, aber wer oben mitspielen will, der darf doch selbst gegen einen Landesligisten nicht derart untergehen, oder?
Also, Butter bei die Fische, wer schafft es, dem seelen- und führungslosen Spiel der Rothosen wieder Leben einzuhauchen … wer schafft es bei den Jungs wieder die Fußballergene zum Leben zu erwecken, den Spaßfaktor wach zu kitzeln … haaallooo! … Halloween war gestern, der Totenmonat ist zu Ende, ihr könnt zum Lachen wieder aus dem Keller kommen … aber wenn ihr mit eurer Auferstehung bis Ostern warten wollt, ist der Zug halt abgefahren, bzw. sind die Eier, die ihr vielleicht noch landen wollt verschrumpelt … Advent, Advent ein Lichtlein brennt (hoffentlich noch) …!
W.W. freut sich … auf die beiden Heimspiele vor der Winterpause … darf er doch, als nie aufgebender treuer Fan des stolzen KTSV Preussen 1855 Krefeld, oder?
14.11.2010 DJK VfL Willich - KTSV Preussen 1855 Krefeld 4:0 (1:0)
Am 14. Spieltag der Bezirksliga, Gruppe 5, ging unser Tabellen Zweiter, beim keinesfalls überzeugenden Tabellen Achten VFL Willich, umso erschreckender mit 4:0 unter.
Weit, hoch, weg ... das waren die bestimmenden Attribute, für 90 Minuten destruktives „Rumgepöhle" einer völlig konsternierten und lustlos agierenden Preussenelf.
Deren eindrucksvollste Aktion war, noch vor dem Anpfiff, ihr peinlicher Gänsemarsch (öffentlicher Hohn garantiert, siehe Foto der WZ!) vom Spielfeld zurück in die heiligen Hallen des Unparteiischen, der sie alle zur Unterschrift antanzen ließ ... „jemand" hatte die Spielerpässe in Krefeld „vergessen" ... kollektive Lustlosigkeit bis in die Chefetage, oder was?!
Damit ist alles berichtet, über einen enttäuschenden Auftritt und einen heftigen Absturz, dem hoffentlich nicht der freie Fall folgt, denn der wäre gleich bedeutend mit weit abgeschlagen, hoch peinlich und weg vom Fenster!
Wär‘ ich mal zuhause geblieben und hätte mir das Rennen der Rennen angeschaut ... Vettel, lag weit vorne, hat hoch verdient gesiegt und den stolzen Spanier weg geblasen ... Sebastian, du bist der Größte, auch wenn du (noch) nicht in einem Ferrari sitzt!
W.W.
07.11.2010 Anadolu Türkspor - KTSV Preussen 2:1 (0:1)
Am 13. Spieltag der Bezirksliga, Gruppe 5, war unser Tabellenzweiter zu Gast beim Tabellensiebten, Anadolu Türkspor … da war es wieder das Derby auf Augenhöhe, bei dem es sch…egal ist, wer auf
welchem Tabellenrang steht ... und, Preussentag an der Randstraße, denn nur eine Spielzeit vorher, hatte unsere Zweite die Ehre den Türkspor-lern ein 1:2 abzugraben ... vorbildlich, Jungs, weiter
so!
Freundlich sind sie die Menschen von Anadolu Türkspor … wo sonst bekommt man einen so guten Tee auch noch direkt bis an den Spielfeldrand gebracht (danke dafür!) … und mit allen Wassern gewaschen
sind sie, wenn’s darum geht Siege nach Hause zu holen: Drei Viertel ihrer Anlage besteht aus saftigem Grün, aber wo bestreiten sie ihr Spiel? … auf einem Ascheplatz, der an eine
Mittelgebirgslandschaft erinnert (den Fair-Play-Preis bekommt ihr dafür nicht!) … und schon sackt beim Gegner die Stimmung in den Keller … Sieg für Anadolu!
Ganz so einfach sollte es allerdings gegen unsere Rothosen nicht werden. Sie traten den bekannterweise mit vollem Herzblut kämpfenden Türkspor-lern entschlossen entgegen und kombinierten sich
allmählich mit sehenswertem Fußball ins Spiel.
In der 11. Spielminute bedient der mit viel Übersicht agierende „Capitano“ Alexis Triantafillidis mit einem präzise geschlagenen langen Pass den links durchgegangen Tobias Marseille, der an den
meisten guten Aktionen der ersten Halbzeit beteiligt war … Tobi bringt mit einer mustergültigen Flanke Burhan Sahin ins Spiel, der über rechts in den gegnerischen Strafraum eingedrungen war …
und Burhan, der nur eine Minute zuvor bereits die Chance zum ersten Treffer der Rothosen hatte, haut das Ding rein … 0:1 … und der türkische Halbmond geriet, allerdings nur leicht, in
Schieflage.
Ruhe bewahren und dem heißblütigen Gegner sein Spiel aufzwingen, das war die Rezeptur für eine gelingende Partie … und die Preussen schienen genau das zu beherzigen, eroberten sich fleißig die
Oberhand im Spiel und … machten, verdammt noch mal, ihre „Hundertprozentigen“ nicht rein! … das sollte sich später noch rächen.
Dennoch waren sie in der ersten Hälfte das Spiel bestimmende Team. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Anadolu nach dem Gegentor mit kompromissloser Härte agierte und innerhalb von nicht mal
zwei Minuten, zwei Stützen der Mannschaft weg haute … das sucht seinesgleichen!
Marco Träger, unverzichtbar in der Abwehr, musste in der 26. Spielminute das Spielfeld mit einer tiefen Schnittwunde direkt unterm Knie verlassen und ins Krankenhaus gebracht werden und nur eine
Aktion später war Naldo Franke, unser Ass im Mittelfeld dran. Seine beiden Knie waren von tiefen Stollenabdrücken derart gezeichnet, dass er verletzt aufgeben musste … beiden Jungs von dieser Stelle
gute Besserung.
Lange sieben Spielminuten standen die Preussen hiernach mit einer Zwei-Mann-Unterzahl auf dem Platz, gaben sich aber selbst in dieser Situation keine Blöße. Und als man dann endlich wieder
vollständig war, sorgten die Rothosen gleich für jetzt-erst- recht-Stimmung. In der 35-ten Spielminute schlägt Giulio Wies einen genialen Pass in die Gasse … auf Burhan … der geht über Links
durch, lässt den Torwart stehen … der Winkel zum Tor wird aber immer ungünstiger und er verzieht … das wär’s gewesen … eine klare Führung zur Halbzeitpause … so blieb es beim 0:1.
Zu wenig. Zu viele Chancen liegenlassen. Das macht einen Gegner, wie Anadolu nur stärker … diese Sprüche kennen wir, aber das gehört zu einer derart umkämpften Partie auch irgendwie dazu, und auch
Anadolu hatte in der ersten Hälfte ordentliche Dinger versiebt.
Spielentscheidend war meines Erachtens die Tatsache, dass den Preussen nach dem Verlust ihres dritten Spielers und Torhüters Thomas Wilbers (56. Spielminute), die komplette Spielordnung abhandenkam,
und sie nicht annähernd mehr an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen konnten ... oder, um es mit der Frage eines Preussen-Fans auszudrücken: „Können oder wollen die nicht mehr“. Wer noch die
Leistung vom Pokalspiel in Bracht in Erinnerung hat, der weiß, was diese Jungs können! Schwer zu glauben, dass, trotz widriger Begleitumstände, hier nicht mehr als ein 2:1 drin war.
Es spielten:
Thomas Wilbers (56. Graziano Ruggeri), Giuseppe Somma, Christoph Bücken, Marco Träger (33. Christopher Lindenau), Giulio Wies, Alexandros Triantafillidis-C-, Naldo Franke (33.Jonas Schüler), Bilal
Balci, Tobias Marseille, Burhan Sahin, Ingo Sommer.
Fazit:
Wann, zum Henker, gelingt es den Rothosen endlich einmal diesen Gegner auf eigenem Platz zu schlagen?
Diesen Gegner, der immer wieder auf dem schmalen Grad wandert, sich entweder für den Sieg zu zerreißen oder sich gegenseitig im Angesicht einer drohenden Niederlage zu zerfleischen. Diesen Gegner der
hochemotional, laut und hart auf dem Spielfeld agiert und jede Schiedsrichterentscheidung niederbrüllt … nichts für schwache Nerven, aber leider auch eine Siegerstrategie.
Gegen einen solchen Gegner muss von der ersten bis zur neunzigsten Minute klar sein, dass hier Rothosenpower angetreten ist, dem stolzen Anadolu das Wappen aus der Flagge zu ballern … mit dem lauen
Lüftchen der zweiten Halbzeit verweist ihr hingegen nicht mal einen Maulwurf in sein Loch, geschweige denn den Ball ins Tor.
Heute hat das eigentlich Spiel stärkere Team nicht gewonnen und das mental schwächere verloren … apropos mentale Schwäche: gewinnen kann am Ende nur der, der gewinnen will, nicht der, der gewinnen
muss.
W.W.
31.10.2010 KTSV Preussen - BV Union Krefeld 7:0 (2:0)
Preussen bringt Union zu Halloween das Gruseln bei
Die erste Halbzeit der Begegnung vom Tabellendritten gegen den Vierzehnten dominierte ein Spieler. Tobias Marseille war an allen Chancen und Treffern der Preussen beteiligt!
Bereits in der 6. Minute setze sich Marseille über links durch. In seine scharfe Flanke rutschte ein Veteidiger von Union und buchsierte den Ball nur um Haaresbreite am eigenen Pfosten vorbei zur
Ecke. Diese landete dann wiederum bei Marseille, der völlig unbedrängt den Ex-Preussen Tim Görgen im Tor der Preussen anschoss.
In der 9. Minute war es dann endlich so weit. Kein anderer als Tobias Marseille drang von links in den Strafraum der Gäste ein und wurde unsanft von den Beinen geholt. Den unumstrittenen Strafstoß
verwandelte Burhan Sahin gewohnt sicher mit seinem 13. Treffer im 12. Meisterschaftsspiel zum 1:0.
Union kam nur zu einer nennenswerten - allerdings fast 100%igen Chance - die die Preussen in der 14. Minute aber in der letzten Sekunde durch Rettung auf der Torlinie vereiteln konnten.
Sechs Minuten später führte dann der schönste Angriff des Spiels zum 2:0. Salvatore Somma, Ingo Sommer und natürlich Tobias Marseille kombinieren die Gästedefensive ab der Mittellinie schwindelig und
Marseille vollstreckt zum 2:0.
Auch die letzte Chance der ersten Halbzeit leitete Marseille ein, als er Sommer schön in Szene setzte, dieser aber am Torwart scheiterte.
Union gab zwar nie auf, ließ aber konditionell immer stärker nach, so dass das Schützenfest in der zweiten Halbzeit nicht wirklich überraschend kam. Bereits in der 47. Minute erhöht Ingo Sommer per
Kopf nach von rechts durch Alexandros Triantafillidis getretener Ecke zum 3:0. Nur 2 Minuten später rettet Görgen im Tor von Union nach schönem Freistoß aus 16 Metern von Triantafillidis zur Ecke.
Diesmal tritt Tobias Marseille von links und Triantafillidis ist zum 4:0 zur Stelle.
In der 59. Minute schlägt Giulio Wies einen eigentlich harmlosen langen Ball in den Strafraum der Gäste. Doch irgendwie bekommt die Defensive den Ball nicht unter Kontrolle und Ingo Sommer nutzt
diese Unachtsamkeit clever zum 5:0.
Nur 2 Minuten später trifft Naldo nach feiner Kombination frei vorm Tor nur den Innenpfosten.
In der 82. Minute erkämpft sich Pino Somma mit großartigem Einsatz den Ball nahe der Eckfahne, wodurch Giulio Wies ans Leder kommt, die Gästeabwehr schwindelig tanzt und dann noch das Auge für den
eingewechselten Ercan Yilmaz hat, der mühelos zum 6:0 vollstrecken konnte.
Mit dem Abpfiff erzielt Tobias Marseille das 7:0 nachdem Stürmerfuchs Ingo Sommer mit dem Ball vorm Strafraum quer läuft, da alle potentiellen Anspielstationen im Abseits standen, um dann im
richtigen Moment Marseille mustergültig zu bedienen.
Fazit: Ein disziplinierter und starker Auftritt der Preussen gegen einen zugegebenermaßen an diesem Tage speziell in der Defensive schwachen Gegner führte zum auch in dieser Höhe verdienten Sieg.
Leider gab sich Tabellenführer Amern beim 2:1 Sieg in Hinsbeck keine Blöße, so dass Preussen weiter drei Punkte hinter dem VSF liegt - jetzt allerdings mit der besseren Tordifferenz.
Nächste Woche Sonntag geht es um 14:30 Uhr zu Anadolu Türkspor Krefeld, die am Mittwoch in einem Nachholspiel ebenfalls 7:0 gegen Union gewannen. Danach folgt der vorgezogene 17.Spieltag beim VfL
Willich bevor man am 28.11. im dritten Auswärtsspiel in Folge bei der Reserve von Union Nettetal antreten muss, so dass das nächste Heimspiel erst am 05.12. - dann bereits um 14:15
Uhr - gegen den Linner SV steigt.
30.10.2010 Hammergruppe bei Hallenstadtmeisterschaft
Kein Losglück hatte unsere "Erste" bei der Gruppeneinteilung zu den 32. Krefelder Hallenstadtmeisterschaften.
Mit den beiden Niederrheinligisten KFC Uerdingen und VfR Fischeln, dem starken Bezirksligisten SuS Krefeld sowie TuS Gellep (Kreisliga B) und FC Portuguesa (Kreisliga B) wurde unsere "Erste" in eine
Hammergruppe gelost.
Die Vorrunde überstehen nur die beiden Gruppensieger, so dass es sehr schwer werden wird, sich für die Endrunde, die am 08.01.2011 in der Glockenspitzhalle ausgetragen wird, zu qualifizieren.
Hier die Einteilung aller Gruppen:
Gruppe 1: Linner SV, VfR Krefeld, SC Bayer Uerdingen, Torpedo Torfabrik Krefeld, FC Traar, CSV Marathon
Gruppe 2: SV Oppum, VfB Uerdingen, Union Krefeld, FC Italia Krefeld, Viktoria Krefeld, Paschaspor Krefeld
Diese beiden Gruppen spielen am 26.12.2010 um die ersten 4 Finalplätze
Gruppe 3: KTSV Preussen, VfR Fischeln, KFC Uerdingen, SuS Krefeld, TuS Gellep, FC Potuguesa Krefeld
Gruppe 4: TSV Bockum, Anadolu Türkspor Krefeld, Hülser SV, FC Hellas Krefeld, RSG Verberg Gartenstadt
Diese beiden Gruppen spielen am 02.01.2011 um die verbleibenden 4 Finalplätze.
24.10.2010 SuS 08 Krefeld - KTSV Preussen 1:3 (0:2)
Am 11. Spieltag der Bezirksliga, Gruppe 5, empfing der Tabellen Sechste, SuS 08 Krefeld, den Tabellen Dritten aus der Rheinstadt … ein Derby mit Brisanz, in dem der Ex-Coach der Preussen seine
Spiel-Sportler gerne weiter im Aufwind gesehen hätte und die leicht schwächelnden Gäste dringend ein Erfolgserlebnis brauchten. Würden derzeit die Bäume nicht deutlich die Farbe wechseln, hätte man
meinen können es wäre April. Was für ein Sauwetter! Pünktlich zum Anpfiff knallte Petrus einen Hagelschauer raus, als wollte er den ganzen Laden vereisen. Glücklicherweise gabs aber auch bei SuS
heiße Wurst und Glühwein …
… und auf dem Rasen einen Super-Kick mit Temperaturen sehr deutlich über der Vereisungsgrenze … das ließ sich richtig gut an … da wurde einem warm ums Herz, als der Preussensturm bereits in der 7.
Spielminute mit Donnerhall im Gehäuse des konsternierten Gegners einschlug. Ingo Sommer hatte es vorgezogen im 16-er nicht quer zu legen, sondern das Ding selbst zu machen. Er scheiterte zunächst an
der gegnerischen Abwehr, nutzte dann aber konsequent den Abpraller zum 0:1 … Stürmerglück!
Zwar versuchte „Spiel und Sport“ seinem Namen alle Ehre zu machen und guten Sport zu spielen, allerdings wurden ihre Bemühungen immer wieder durch die kämpferisch starken und immer besser ins Spiel
kommenden Preussen zunichte gemacht. Besonders der Topstürmer der SuS, Brian Günther, hatte heute nicht viel zu lachen … er wurde von seinem Bewacher Giulio Wies weitestgehend ausgeschaltet. Und was
sonst so durchkam im preussischen Strafraum, wurde vom sehr präsenten Abwehrtrio Marco Träger, Giuseppe Somma und Chris Lindenau abgefangen … Chris gebührt an dieser Stelle ein riesen Lob … mit
dem, was du heute da hinten weggebügelt hast, hast du dich sowas von empfohlen, Junge, … Klasse!
Und so war es gegen die zwar fightenden aber uneffektiven Spiel-Sportler zwar nicht selbstverständlich aber folgerichtig, dass in der 23. Spielminute das 0:2 für den KTSV fiel: Burhan-der
Unwiderstehliche-Sahin war in der 22-ten im Sechszehner von den Füssen geholt worden … ein Pfiff, Proteste der heimischen Fans, während Burhan sich mit Tunnelblick das Leder auf dem Punkt
zurechtlegt … Ball freigegeben … präzise und trocken verwandelt. Nur vier Minuten später hatte Ingo Sommer den dritten Treffer für die Preussen auf dem Fuß und in der 40-ten gar den vierten, nach
Traumpass von Naldo Franke, den Ingo versuchte per Fallrückzieher zu vollenden … sah geil aus, aber leider vergeigt. Und Naldo, der machte nach langer Verletzungspause über 90 Minuten ein solides
Spiel. Ich kann‘s kaum erwarten, unser Mittelfeldjuwel wieder bei 100 Prozent zu sehen.
Mit 0:2 gings dann auch in die zweite Hälfte. Die Sonne war mittlerweile durchgebrochen, schien zunächst aber eher den Spiel-Sportlern aus dem Po, die nun alles daran setzten, den Rückstand wett zu
machen und eine drohende Blamage abzuwenden. Ihr druckvoller Auftritt zu Beginn der zweiten Halbzeit sollte dann auch in der 55. Spielminute belohnt werden, als sie zum 1:2 trafen … dabei sah die
gesamte Spielanlage der Preussen gar nicht gut aus und es ging ein Raunen durch die Reihen der Fans vom Appellweg, „ … nicht dass die jetzt wieder einbrechen …!“, begleitet von deutlichen Worten des
Trainers, die Löcher im Mittelfeld zu stopfen … die immer wieder aufbrechende Krankheit der Preussen!
Doch anders als in den letzten Spielen, stimmte heute die Moral und es gelang den Jungs sich immer wieder aus der stärker werdenden Umklammerung des Gegners zu lösen und spielbestimmende Akzente zu
setzen … einen davon in der 64-ten, als Kai Rietz, der von Spiel zu Spiel stärker wird, sich auf halbrechter Position im 16-er des Gegners festbeißt, im Zweikampf zu Fall kommt, einen Moment auf
Elfer zu spekulieren scheint, dann aber mit letztem Einsatz und schon am Boden liegend die Pille auf den im Rückraum herein rauschenden Burhan, unseren Bomber vom Bosporus, spitzelt … der läuft durch
die wie ein Scheunentor offene Abwehr des Gastgebers und knallt das Ding unhaltbar unten links rein … das 1:3, das auch den Endstand markierte.
Man kann sicherlich sagen, dass SuS in der zweiten Hälfte mehr Spielanteile hatte, entscheidend für die Preussen war aber, dass sie dennoch die Spiel bestimmende Mannschaft blieben, ihren
Vorsprung sogar noch ausbauen konnten und sich hinten keine Blöße mehr gaben. Einfach besser, Jungs.
Es spielten:
Thomas Wilbers, Giuseppe Somma, Christopher Lindenau, Marco Träger, Giulio Wies, Alexandros Triantafillidis-C- (80. Salvatore Somma), Tobias Marseille (75.Jonas Schüler), Naldo Franke, Kai
Rietz (87. Ercan Yilmaz), Burhan Sahin, Ingo Sommer.
Fazit:
Ein ganz wichtiger Sieg! Punktgleich mit Bockum … Abstand zum Ersten auf drei Zähler geschrumpft … das wird super eng in dieser Saison … und wo es eng wird ist jede Kleinigkeit entscheidend … und da
sagt mir mein feines Näschen für besondere Stimmungslagen, dass die Moral der Mannschaft noch verbesserungswürdig ist. Hierbei fallen mir folgende Fragen ein, die sich jedes erfolgreiche Team immer
wieder stellen muss:
Rücken Trainer und Team eng genug zusammen und stimmt vor allem der fachliche Dialog zwischen Team und Trainer? Werden Stimmungen richtig wahr genommen? Nutzen Spieler ihren Spielerrat für einen
notwendigen fachlichen Austausch mit dem und die Wiedergabe von Stimmungslagen beim Trainer (die Alternative wäre: lieber die Klappe halten und sich im Wettstreit um die größte
Grubenlampe beim (Kinder bitte nicht weiter lesen!) „Trainer in den A…. kriechen“ üben. Ist den Trainern die Meinung ihrer Spieler wichtig? … nur der kompletteste Club wird am Saisonende in den Olymp
aufsteigen!
Was wir heute gesehen haben, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung … da standen die alten preussischen Tugenden auf dem Platz und eine Mannschaft, die, ordentlich eingestellt, keinen
Gegner zu fürchten braucht ... los, Jungs, Siegertugenden raus kitzeln und Angriff auf die Spitze!
Ich hatte auch den Eindruck wieder mehr Preussen-Fans gesehen zu haben! … ob ich da richtig liege, wird sich am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Union zeigen … danach sind die Preussen für drei
Spiele in Folge auswärts beschäftigt … also, am Wochenende nochmal Stadionluft schnuppern! … und für die ganz Harten: Turbo rein, die A52 pflügen und Dienstag in Bracht aufschlagen … zum Pokalfight
der besonderen Güte!
Immer wieder gerne, W.W.
17.10.2010 KTSV Preussen - Fortuna Dilkrath 3:3 (1:0)
Bemerkenswerte Aufholjagd der Gäste gegen schwache Preussen
Mit der zweiten Chance gingen die hoch favorisierten Preussen nach 13 Minuten mit 1:0 in Führung. Ein schneller präziser Abwurf von Torwart Thomas Wilbers auf Burhan Sahin leitete das Tor ein. Sahin
zündete den Turbo und lief mit dem Ball bis zum 16er. Dort kombinierte er schön mit dem mitgelaufenen Tobias Marseille und legt ihm schließlich das Leder zur Führung auf den Fuß.
Dilkrath hatte einige Gelegenheiten, die aber zunächst alle kläglich vergeben wurden. Erneut stand die Preussen Abwehr oft nicht sicher. Die Gegenspieler hatten zu viel Platz und der Abstand zum
Mittelfeld war zu groß. Als dann auch noch Libero Ferhat Dayi Mitte der Halbzeit verletzt ausgewechselt werden musste, war es um die Ordnung in der Hintermannschaft vollends geschehen.
Viel mehr gab es aus einer ersten Hälfte ohne große Höhepunkte nicht zu berichten. Umso mehr aber über die zweiten 45 Minuten.
Mit einem Paukenschlag ging es los. In der 46. Minute wird Marseille schön von Ingo Sommer frei gespielt, scheitert aber im Abschluss. Sommer bekommt den Abpraller auf den Fuß und vollstreckt aus
spitzem Winkel zum 2:0.
Als dann keine 10 Minuten später am Eck des Dilkrather Strafraums ein Verteidiger den Ball unglücklich mit der Hand spielte und Burhan Sahin den fälligen Strafstoß zum 3:0 verwandelte, schien das
Spiel gelaufen. Die Frage war nur noch, wie hoch Preussen gewinnen würde.
Doch nur zwei Minuten später die Schlüsselszene der Spiels. Der bis dahin gute Bilal Balci wird bei dem Versuch einen Konter zu starten am Mittelkreis rustikal festgehalten. Er lässt sich jedoch
nicht fallen, sondern versucht sich loszureißen, um den Gegenstoß einzuleiten - konnte sich aber schließlich dem sekundenlangen Gezerre nicht widersetzen und schien anschließend frustiert zu
versuchen seinen Gegenspieler zu schlagen. Dies wertete der Schiedsrichter als versuchte Tätlichkeit und verwies Balci des Feldes.
Als in der 61. Minute Preussen verletzungsbedingt vorübergehend nur mit 8 Feldspielern auf dem Platz stand, nutze Dilkrath die Überzahl mit einem Kopfball unter die Latte zum 3:1 Anschlusstreffer.
Keine viertel Stunde später stand es nach einem Konter plötzlich nur noch 3:2 und Preussen wurde immer unsicherer. Nichts klappte mehr. Ein geordneter Spielaufbau war nicht vorhanden und zu allem
Überfluss scheiterte Kai Rietz im direkten Gegenzug nach toller Vorarbeit von Sahin aus 7 Metern frei vorm Tor am Keeper der Gäste.
Dilkrath war weiter um den Ausgleich bemüht und Preussen schien völlig plan- und konzeptlos. Ein Verlegenheitsschuss der Gäste aus knapp 30 Metern Minute schlug dann in der 82. nicht ganz unhaltbar
zum 3:3 Ausgleich im Tor ein.
Es ist erschreckend, wie leichtfertig gegen einen keinesfalls starken Gegner das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Auch in Unterzahl sollte es möglich sein 30 Minuten einen drei Tore Vorsprung zu
halten. Was fehlt ist bei vielen Spielern die Leidenschaft und der unbedingte Siegeswille. Mit der Einstellung fährt man am kommenden Wochenende als krasser Außenseiter zum Lokalderby gegen SuS
Krefeld.
10.10.2010 SC Waldniel 1911 - KTSV Preussen Krefeld 2:1 (0:0)
Am 9. Spieltag der Bezirksliga Gruppe 5 empfing der Tabellen Vierte, SC Waldniel, den Tabellen Zweiten aus Krefeld. Bereits im Eingangsbereich der Sportanlage wurden wir von einem freundlichen
Waldnieler Fan empfangen, der in unser Auto einsteigen wollte, weil er es für ein Taxi hielt, das vor seiner Nase angehalten hatte … da konnte was nicht stimmen … der Ärmste war blind und auf dem Weg
zur Partie Dilkrath (unser nächster Gegner … Spiel ging 1:1 aus) gegen Anadolu, von der er mehr Lautstärke erwartete, weil da erfahrungsgemäß mehr Krefelder Fans hinkämen (gut zuhören! … ein echter
Fachmann!) … also setzten wir ihn aufs richtige Taxi und genossen anschließend noch ein paar Minuten die Nachmittagssonne, bei lecker Würstchen und Radler. „Gegen die Preussen haben wir immer
schon unsere besten Spiele gemacht“, unkte es aus Richtung Theke, bevor wir den Fußmarsch zum Rasenplatz antraten, vorbei am flammneuen Kunstrasenplatz mit Kleinfeld und 400m-Tartanbahn, … da kann
man als Preussenanhänger schon vor Neid erblassen, besonders in Hinblick auf den bevorstehenden Winter!
Und die Thekenunke sollte recht behalten … die Grenzländer legten gleich los wie die Feuerwehr und brachten den Preussenkeeper Thomas Wilbers bereits in der 3. Spielminute in Bedrängnis …
Freistoßhammer aus ca. 28 m aufs Tor … Glanzparade … nix passiert.
Doch die Preussen setzten taktische Disziplin und echt Spielfreude entgegen, verschoben ordentlich, machten die Räume eng (gegen Amern alles noch Fremdworte), eroberten sich nach und nach mehr
Spielanteile und waren ab der 20. Minute die dominierende Elf auf dem Platz:
In der 20-ten eröffnete Burhan Sahin den Sturmlauf der Rothosen und vergab alleine vor dem gegnerischen Torwart. In der 28-ten erläuft sich Ingo Sommer in aussichtsreicher Position vor dem
gegnerischen Gehäuse einen Musterpass … abseits … kann nicht sein, Schiri! … verdammt, da wünscht man sich sehnlichst Assis an die Seitenlinie! In der 34-ten wird Burhan ordentlich von Giulio Wies
bedient (der durfte endlich wieder zeigen, dass er ein richtig gutes Preussengewächs ist) und knallt das Leder aus 16 Metern nur um Zentimeter übers Gehäuse. Ihm wollte heute einfach kein Tor
gelingen. Nur zwei Minuten später … Klasse Zusammenspiel von Jonas Schüler, Burhan und Giulio, Letzterer zieht aus spitzem Winkel das Ding ab und scheitert am Schlussmann der Waldnieler. In der
40-ten startet Burhan durch zur Grundlinie und schlägt eine 1a-Flanke vor den mittlerweile in Flammen stehenden Kasten der Grenzländer … Ingo verpasst … Sturm im Wasserglas! Zu allem Überfluss
verletzte sich dann auch noch Jonas, der heute seine bisher beste Partie machte … gute Besserung alter Pechvogel! … Halbzeitstand 0:0.
Die zweite Hälfte begann dann zunächst wie die erste endete … in der 47-ten Superflanke von links auf den rechts im Strafraum frei stehenden Burhan. Der bedankt sich mit einer Direktabnahme und haut
die Kugel knapp drüber. In der 53. hält Giuseppe Somma aus zentraler Position einfach mal aufs gegnerische Tor, der für Jonas ins Spiel gekommene Tobias Marseille schiebt seinen Charakterschädel
dazwischen und nickt ins lange Eck ein … 0:1 … das Ding war lange überfällig und Tobi, der nach mehreren Spielen Pause heiß war wie Frittenfett, belohnte vor allem sich selbst mit diesem
Treffer.
Unverständlicherweise gaben die Rothosen hiernach das Spiel aus der Hand und überließen größtenteils den sich nun gegen eine drohende Niederlage mächtig aufbäumenden Waldnielern das Grün. Vor allem
aber rächten sich nun die zahllosen vergebenen Möglichkeiten aus der ersten Halbzeit, mit denen man den Gegner unnötig stark gemacht hatte … 62. Spielminute: Freistoß Waldniel … per Kopf unhaltbar
ins rechte obere Eck verlängert und der SC war wieder im Spiel … 1:1.
Zwar hatte der für Alexis Triantafillidis in der 80-ten ins Spiel gekommene Kai Rietz noch zwei gute Chancen die Preussen ins Spiel zurückzubringen, aber der Torgott sollte den Seidenstädtern heute
nicht hold sein. Er schlug sich auf die Seite der in der zweiten Hälfte insgesamt überlegenen Grenzländer und bescherte ihnen in der 82-ten den Siegtreffer zum 2:1.
Es spielten: Thomas Wilbers, Giuseppe Somma, Christoph Bücken, Marco Träger, Giulio Wies, Jonas Schüler (40. Tobias Marseille), Alexandros Triantafillidis-C- (80. Kai Rietz), Bilal Balci, Ercan
Yilmaz (60. Salvatore Somma), Burhan Sahin, Ingo Sommer.
Fazit:
Schade Jungs! Wir haben eine insgesamt ansehnliche und packende Partie beider Mannschaften gesehen. Leider haben aber, wenn auch zu Recht, die Falschen gewonnen, auch wenn ihr um Klassen besser
wart als gegen Amern. Bedenkt man die Veränderungen auf vielen Positionen, habt ihr euch beachtlich geschlagen. Es hat heute einfach auch das Quäntchen Glück gefehlt. Also, Kopf nicht in den Sand
stecken, das nächste Spiel holt ihr nach Hause!
Für mich die wichtigste Erkenntnis aus den letzten beiden Spielen:
In einem homogenen Team, gibt es keine previligierten Spieler, richten Trainer den Blick in die Zukunft, sorgen für ein Gleichgewicht zwischen jungen und erfahrenen Spielern und dafür, dass eine
starke Ersatzbank in den Spielerköpfen zum Joker und nicht zur Strafbank wird ... und, was unserer blinder Freund durch die Blume mitteilte: wir brauchen viel mehr engagierte begeisterungsfähige
Fans. Also, Arsch hoch, die heimische Couch mal ausdünsten lassen und auf zum Appellweg, unsere Rothosen anfeuern! Da trifft man an der frischen Luft nette Leute, kann nicht nur über Fußball
fachsimpeln und wird bestens von Christel und ihrer Crew verpflegt. Es lohnt sich, auch wenn nicht immer gewonnen werden kann … also, bis Sonntag!
W.W.
03.10.2010 KTSV Preussen - VFS Amern 1:2 (1:2)
Verdienter Sieg starker aber nicht übermächtiger Gäste.
Bei strahlendem Sonnenschein legte Amern los wie die Feuerwehr. Bereits nach drei Minuten hatte Kosta Agathangelidis die erste Chance des Spiels, zielte aber zu hoch. Besser machte er es eine
Zeigerumdrehung (und hier ist der Sekundenzeiger gemeint) später. Ein Freistoß wurde aus halb linker Position in die Mitte des Strafraums gezirkelt, wo der Amerner Torjäger den Ball nur kurz mit dem
Kopf lupfte und sich dieser zur Überraschung aller in den Winkel der langen Ecke senkte.
Preussen zeigte viel zu viel Respekt vor den weiter angreifenden Gästen. Ein Konter nach 10 Minuten endete mit einem Kracher an die Unterkante der Latte von wo der Ball aber wieder zurück ins Spiel
abprallte.
Erst jetzt kam Preussen zu ersten Gelegenheiten, die aber beide von Burhan Sahin mit zu schwachen bzw. unplatzierten Flachschüssen abgeschlossen wurden.
Einen Stellungsfehler in der Hintermannschaft der Preussen - nicht der einzige an diesem Tag - nutze Axel Schumacher nach nur 22 Minuten zur 2:0 Führung.
Preussen fand einfach nicht ins Spiel. Es wurden zahlreiche Fehler im Spielaufbau gemacht und man wirkte wenig selbstbewusst. Statt die eigene Stärke auszuspielen und die Begegnung spielerisch an
sich zu reißen, wurde immer wieder mit langen Bällen versucht die Spitzen einzusetzen. Dies gelang meist nicht.
Nach einer knappen halben Stunde hatte Amern die Vorentscheidung auf den Fuß, doch Thomas Wilbers hielt seine Preussen mit einer Glanzparade im Spiel.
Im Gegenzug vergibt Salvatore Somma aus wenigen Metern nach der ersten schönen Kombination der Gastgeber und befördert das Leder über den Kasten.
Schließlich musste eine Standardsituation herhalten, um doch noch den Anschlusstreffer zu erzielen. In der 41. Minute zirkelte Ingo Sommer einen Freistoß vom Mittelkreis präzise in den Strafraum, so
dass Kapitän Alexandros Triantafillidis den Ball mit dem Kopf zum 1:2 einnicken konnte.
Da der KTSV schon einige Spiele in der zweiten Halbzeit gedreht hatte, hatte die zahlreichen Zuschauer - sofern sie aus Krefeld kamen - noch Grund zur Hoffnung.
Preussen kam deutlich engagierter aus der Kabine und war nun auch spielbestimmend, ohne sich aber richtig hochkarätige Chancen zu erspielen. Amern verlegte sich jetzt nur noch aufs Kontern und kam zu
zahlreichen guten Gelegenheiten, scheiterte aber jedesmal entweder an Thomas Wilbers, der einige Male bravourös rettete oder an einem Preussen Verteidiger.
So blieb es bis zur letzten Sekunde der Nachspielzeit spannend, ohne aber ein gutes Ende für den alten Tabellenführer zu nehmen, so dass man Amern nach Abfiff zur Übernahme der Spitze gratulieren
musste.
Fazit: Amern spielte deutlich selbstbewusster, hatte durch zahlreiche Konter die besseren Chancen und siegte daher verdient. Dennoch hätte eine Preussen-Elf in Normalform heute sicher nicht verloren,
denn so übermächtig war der neue Tabellenführer nicht.
03.10.2010 CafeIN sponsert Aufwärmsweatshirts
Vielen Dank an Giuseppe Rizzo, dem Inhaber vom CafeIN an der Marktstraße Ecke Königsstraße, der unserer ersten Mannschaft einen neuen Satz
Aufwärmsweatshirts gesponsert hat.
26.09.2010 DJK TuS St. Hubert - KTSV Preussen Krefeld 0:3 (0:3)
Am 7. Spieltag der Bezirksliga Gruppe 5 empfing der Tabellen-Dreizehnte DJK TuS St. Hubert den Tabellen-Ersten aus Krefeld. Wohl aus taktischen Gründen, wie TuS-Anhänger vermuteten, war man auf die
viel zu enge Hartplatzanlage „An Eulen“ ausgewichen, obwohl man ohne Weiteres hätte die schöne Anlage an der Stendener Straße nutzen können, die zudem den St. Hubertern, als Bezirksligisten, besser
zu Gesicht gestanden hätte. Passend gewählt war die Anlage allerdings für den schwachen Schiedsrichter, bei dessen Leistung man sich zeitweise „Unter Eulen“ wähnte … darin waren sich die Anhänger
beider Clubs einig.
Nach dem Anstoß wurde sehr schnell klar, dass es gegen die stark aufspielenden Preussen, die im Übrigen immer auch Trainingseinheiten auf Asche absolvieren, keinen Hartplatzvorteil geben würde. Und
so kam zum absehbaren Imageschaden (auch die Nachbarn dürften nicht gerade begeistert gewesen sein von den zahlreichen Fluggeschossen in ihren Vorgärten) nun auch noch eine deutliche sportliche
Niederlage hinzu.
Bereits in der 4. Spielminute bediente Marcel Schneewind über rechts kommend den links mitlaufenden Burhan Sahin im Strafraum des Gegners. Der wieder einmal sehr kreativ spielende Burhan zieht nach
innen, behauptet sich dabei gegen zwei Abwehrspieler und locht aus zentraler Position links unten ein … 0:1.
10 Minuten später war es der unermüdliche Jan Klös, der über rechts unseren türkischen Bomber mustergültig bediente … der aber vergab aus 12 Metern frei vor dem Tor … die einfachen Dinger mag er
nicht, unser Burhan.
Und während hinten Abwehrchef Ferhat Dayi seine Mannen zusammenschweißte, rollte aus dem Mittelfeld gnadenlos die Angriffswelle der Preussen an:
31. Spielminute: langer Ball in den Strafraum auf Burhan … der legt sich das Leder blitzschnell auf den rechten Fuß und schlenzt die Kugel aus halblinker Position aufs rechte obere Eck … zu schön, um
drin zu sein … 33. Minute: sehenswertes Doppelpassspiel zwischen Ingo Sommer und Burhan … die Abwehr ist schwindelig gespielt und Ingo verwandelt trocken und treffsicher zum 0:2.
Nur drei Minuten später setzt sich wieder einmal Jan im Strafraum des Gegners durch, bedient Ingo, doch der scheitert am guten Torwart der St. Huberter … 37-te: Giuseppe Somma sieht Ingo in
aussichtsreicher Position im Strafraum und schlägt ihm, mit der Schärfe einer italienischen Peperoni ein Ding aufs stolze Haupt, das Ingo wunderschön und unhaltbar in den spitzen Winkel
befördert … 0:3. Nur eine Minute später hatte Kai Rietz, der sich den ein oder anderen spektakulären Zweikampf mit dem bulligen Achter der St. Huberter lieferte, das Null zu Vier auf dem Kopf …
die Pille verfolgte aber ihre eigene Flugbahn und landete hinterm Gehäuse des Gastgebers. In der 42-ten war es dann wieder einmal Burhan, der an der Strafraumgrenze fintenreich auf Marcel Schneewind
abtropfen ließ … Cello, der ein gutes Spiel machte, gelang es aber nicht sich selbst zu belohnen, er verzog im Abschluss.
Bis zu diesem Zeitpunkt war von den zwar kampfstarken aber insgesamt uneffektiven St. Hubertern wenig zu sehen, und in der 44. Minute schienen sie dann auch noch ihr Schicksal selbst besiegeln
zu wollen, als einer ihrer Spieler im Strafraum mit einer unnatürlichen Handbewegung zum Ball ging und Kai, der in aussichtsreicher Position zum Torschuss ausgeholt hatte, die Chance nahm … rot
(diskussionswürdig) … Elfmeter … nicht verwandelt … Halbzeitstand 0:3.
In der zweiten Hälfte schien der TuS nur noch um Schadensbegrenzung bemüht zu sein und auf den ein oder anderen Konter zu setzen. Ihre beste Gelegenheit hatten die Gastgeber Mitte der zweiten
Halbzeit, als ein scharf geschossener Freistoß im Strafraum der Preussen niederging … doch Thomas Wilbers, der heute kaum geprüft wurde, aber dennoch hellwach war, flog dem Ding mit beiden Fäusten
entgegen, blieb Herr der Lüfte und beförderte die Kugel in die Botanik.
Insgesamt blieb die zweite Halbzeit aber ohne große Höhepunkte, die Preussen bestimmten zwar weiterhin das Spiel, aber die Luft schien raus zu sein, daran änderten auch die Einwechslungen nichts.
Einzige Highlights waren zwei Freistöße in der 68. Spielminute durch „Il Capitano“ Alexis Triantafillidis und in der 77-ten durch Burhan, beide sehr ordentlich und präzise geschossen und beide
hervorragend pariert durch den besten Mann des TuS, den Keeper. Es blieb beim 0:3.
Es spielten:
Thomas Wilbers, Ferhat Dayi, Christoph Bücken, Marcel Schneewind (56. Salvatore Somma), Giuseppe Somma, Jonas Schüler, Alexandros Triantafillidis-C-, Kai Rietz, Jan Klös (63. Bilal Balci), Ingo
Sommer (70. Ercan Yilmaz), Burhan Sahin.
Fazit:
Spiel klar dominiert, Auswärtssieg, zu Null gespielt, … da verzeiht man auch schon mal eine fade zweite Halbzeit.
Mit Amern ist allerdings am kommenden Sonntag ein ganz anderes Kaliber auf der altehrwürdigen Hubert Houben-Kampfbahn zu Gast, und da erwarten wir dann Kampf bis zum Abpfiff … und, ob’s regnet, oder
schneit, da möchte ich alles was Beine hat bei den Preussen im Stadion sehen … unsere Jungs brauchen euch!
W.W.
27.09.2010 Dritte Runde Kreispokal in Bracht
In der dritten Runde des Kreispokals um den Diebels Pokal muss der KTSV Preussen in einem Monat ausgerechnet bei dem Team antreten, das bislang als einziges gegen den Tabellenführer punkten
konnte.
Vorausscihtlich am Mittwoch, den 27.10.2010 geht es bei der TSF Bracht ab 19:00 Uhr um den Einzug in die Runde der letzten 10!
Termin und Anstoßzeit können sich kurzfristig noch ändern.
19.09.2010 KTSV Preussen - TSF Bracht 4:4 (1:2)
Als der kommisarische Präsident des Hauptvereins Albert Höntges sich bereit erklärte, erstmalig seit vielen Jahren die neu gestaltete Anzeigentafel der Preussen zu bedienen, ahnte er nicht, wieviel
Arbeit auf ihn zukommen würde.
Bereits nach 10 Minuten verwandelte Burhan Sahin einen Freistoß aus knapp 30 Metern direkt zum 1:0 für den Tabellenführer. Dabei sah der Gästetorwart alles andere als gut aus, da der Ball zwar hart,
aber unplatziert in die Tormitte geschossen wurde und der Keeper ausrutschte, so dass der Ball direkt neben ihm einschlug.
Torchancen gab es in der folgenden halben Stunde auf beiden Seiten in etwa gleich viele. Dabei sah die Preussen-Defensive - ganz anders als noch letzte Woche in Bockum - streckenweise gar nicht gut
aus. Die besten Preussen Gelegenheiten vergaben Ingo Sommer (24. Minute) und Kai Rietz mit einen Lupfer auf das Tornetz (29. Minute) - beide Male nach schöner Vorarbeit vom starken Burhan
Sahin.
Ein Doppelschock dann in den beiden letzten Spielminuten. Zuerst führte ein Einwurf links an der Eckfahne zum Ausgleich durch einen Schuss aus knapp 20 Metern, dann keine 60 Sekunden später folgte
ein dicker Patzer in der Innenverteidigung, der zum überraschenden, aber nicht unverdienten, 2:1 für Bracht genutzt wurde.
Wie schon einige Male in der noch jungen Saison musste der Trainer jetzt die richtigen Worte in der Kabine finden, um das Spiel nochmal zu wenden.
Zwar war den Preussen in der zweiten Halbzeit anzumerken, dass sie sich steigern wollten, allerdings wurden zunächst zu wenige gute Gelegenheiten erspielt. Wie aus heiterem Himmel schlug dann nach
einer Stunde ein Fernschuss der Brachter ins von Graziano Ruggeri gehüteten Tor zum 1:3 ein.
Trainer Kerwer handelte und wechselte die Joker Giulio Wies und Jan Klös für Marco Träger und Jonas Schüler ein, um wie so oft nach deren Einwechslung für frischen Wind in der Offensive zu sorgen.
Dies sollte auch dieses Mal gelingen.
In der 70.Minute staubt Ingo Sommer nach einer Ecke zum 2:3 ab und keine zwei Minuten später köpft Burhan Sahin, der nach einem langen Einwurf an den Ball kam, zum vielumjubelten Ausgleich über den
Gästekeeper.
Jetzt war Preussen die bessere Elf. In der 75. Minute lenkt der Brachter Torwart einen Ball von Ingo Sommer an die Latte und eine Minute später spielt Alexis Triantafillidis einen tollen Pass in die
Tiefe zu Pino Somma, der aus 7 Metern schön zur 4:3 Führung verwandelt.
Völlig unverständlich, warum die Elf nun nicht weiter Druck machte. Stattdessen wurde versucht das Ergebnis zu verwalten, was angesichts der eklatanten Defensivschwächen mehr als riskant ist. So kam
es dann, wie es kommen musste, als ein Schuss aus erneut knapp 20 Metern in der 90. Minute den Gästen den nicht unverdienten 4:4 Ausgleich brachte.
14.09.2010 2.Runde Kreispokal KTSV Preussen - Viktoria Anrath 5:0 (3:0)
Erste nimmt zweite Pokalhürde
Nachdem man in der ersten Runde des diesjährigen Kreispokals ein Freilos hatte spielte man in der zweiten Runde gegen den A-Ligisten Viktoria Anrath.
Mit acht Änderungen gegenüber letzten Sonntag in der Startformation bekamen alle Spieler Einsatzzeit, die in den letzten Spielen weniger zum Einsatz kamen.
Von Beginn an hatte man nie den Eindruck das hier und heute etwas schief gehen könnte und so kam es auch, denn nach einem 3:0 Halbzeitstand durch Tore von zweimal Ingo Sommer und Christoph Bücken wurde in der zweiten Halbzeit noch einmal nachgelegt und zwar wiederum durch Christoph Bücken und Ercan Yilmaz, so dass am Ende ein 5:0 zu Buche stand.
Alles in allem ein ungefährdeter Sieg der hätte durchaus noch höher ausfallen müssen, da einige Chancen vergeben wurden, aber Ordnung, Spieldisziplin, Lauf- und Einsatzbereitschaft waren bei allen Akteuren vorhanden und das lässt für die Zukunft hoffen, dass man sich auch auf die Spieler verlassen kann die momentan nicht unbedingt erste Wahl sind.
12.09.2010 5.Spieltag TSV Bockum - KTSV Preussen 0:2 (0:1)
Sieg im Spitzenspiel
Mit breiter Brust und voller Selbstvertrauen fuhr man heute zum Tabellenzweiten TSV Bockum um die Tabellenspitze zu verteidigen.
Auf dem schwer zu bespielenden Rasenplatz, er glich mehr einem Kartoffelacker als Fußballplatz, entwickelte sich zu Beginn ein offenes Spiel, ohne dass sich eine Mannschaft nennenswerte Vorteile
verschaffen konnte.
Der erste Aufreger des Spiels führte dann in der 14. Minute zum 1:0 durch Kai Rietz auf Vorlage von Burhan Sahin. Was war passiert? Der Preussen Linienrichter sah einen Ball hinter der Außenlinie und
hob die Fahne was der Schiedsrichter aber nicht sah und das Spiel weiterlaufen ließ.
Von nun an waren sehr viele Emotionen im Spiel was zu zahlreichen Fouls hüben wie drüben führte. Als Burhan Sahin auf und davon ging wurde er rüde von hinten umgetreten und der Schiedsrichter
entschied auf Elfmeter ohne jedoch den Spieler zu verwarnen. Diese Chance wurde jedoch von Ingo Sommer in der 28. Minute nicht genutzt und der Torwart wehrte diesen Ball ab.
So ging es in die Pause wo sich alle Gemüter dann beruhigen konnten.
Direkt mit Beginn der zweiten Hälfte erhielt man einen Eckball zugesprochen der zunächst von Jonas Schüler an den Pfosten getreten wurde, aber den Abpraller schlenzte Burhan Sahin aus 15 m genau in
den Knick zur 2:0 Führung.
Die Bockumer wurden jetzt noch aggressiver, es wurde von Minute zu Minute hitziger und der Unparteiische traf nicht immer die richtigen Entscheidungen, Höhepunkt war ein fieser Tritt in die Beine
eines Preussen Spielers der nicht geahndet wurde, ebenso ein Tritt von hinten in die Beine des Bockumer Spielmachers Sven Hein, der auch hätte mit rot geahndet werden müssen.
Mit zunehmender Spieldauer boten sich Konterchancen die das Ergebnis hätten durchaus in die Höhe treiben können, die aber allesamt nicht genutzt wurden. So blieb es am Ende beim 2:0 Sieg gegen den
direkten Tabellennachbarn.
Am kommenden Dienstag trifft man um 19:30 Uhr zu Hause gegen Viktoria Anrath zur zweiten Runde im Kreispokal an, ehe es am Sonntag zu Hause gegen TSF Bracht wieder um Punkte geht.
04.09.2010 4.Spieltag: KTSV Preussen - TSV Kaldenkirchen 5:2 (1:1)
Bärenstarke 30 Minuten genügten den Preussen, um im Rahmen der Saisoneröffnungsfeier an einem sonnigen Samstag Nachmittag den TSV Kaldenkirchen deutlich zu besiegen.
Gegen den Tabellendreizehnten taten sich die favorisierten Preussen wieder mal eine Halbzeit lang schwer. Der Gast gab nach drei Minuten einen ersten Warnschuss ab und hatte in der zehnten Minute
nach einem Konter, der aus einer Ecke der Preussen resultierte, die erste gute Chance im Spiel. Nur zwei Minuten später gingen die Gäste folgerichtig verdient mit 1:0 in Führung, als ein hoch und
steil geschlagener langer Ball von Torwart Graziano Ruggeri unterschätzt wurde und Patrick Geraats den Fehler zur verdienten Führung nutzte.
Der ungeschlagene Tabellenführer fand weiterhin nicht richtig ins Spiel und hatte Glück, als ein Verteidiger der Gäste nur 10 Minuten nach der Führung einen überflüssigen Handelfmeter verursachte.
Diese Großchance ließ sich Burhan Sahin nicht nehmen und schoss zum 1:1 Ausgleich ein.
Weitere Höhepunkte gab es in der ersten Halbzeit nicht, doch für das schwache Spiel der ersten 45 Minuten wurden die Zuschauer in der zweiten Halbzeit mehr als entschädigt.
In Abwesenheit von Trainer Thomas Kerwer, der mit der Schalke 04 Traditionself beim RCD Mallorca spielte, fand Co-Trainer Wolfgang Trienekens in der Kabine offensichtlich die richtigen Worte. Wie
schon gegen Willich wurde der Offensive Jan Klös (für den gelb verwarnten Defensivmann Marco Täger) eingewechselt und belebte sofort das Spiel der Gastgeber.
Bereits in der 46. Minute nutzte Ingo Sommer mit einem tollen Tor aus spitzem Winkel in die lange Ecke die erste Chance der nicht wiederzuerkennenden Preussen zur 2:1 Führung.
Preussen spielte jetzt druckvoll, kombinierte sicherer und gewann mehr Zweikämpfe gegen die immer müder zu werden scheinenden Kaldenkirchener. Ein schöner Pass von Alexis Triantafilidis auf den
rechts außen frei laufenden Klös leitete dann das 3:1 ein. Klös passte den Ball mustergültig flach in den Rücken der Abwehr auf Kai Rietz, der sicher verwandelte.
Auch das 4:1 von Burhan Sahin in der 67. Minute war ein Hingucker, da er den Ball von Ingo Sommer per Hacke in den Lauf aufgelegt bekam und gewohnt treffsicher abschloss. Überhaupt machte Sahin ein
ganz starkes Spiel und war von der Gästedefensive nie in den Griff zu bekommen. Was noch fehlt ist in der ein oder anderen Situation ein Auge für den besser postierten Mitspieler.
Preussen bestimmte die Begegnung nun nach belieben. In der 72. Minute war dann Kai Rietz wieder zur Stelle, als er da stand, wo ein Torjäger stehen muss und zum 5:1 abstaubte. Kaldenkirchen konnte
einen schon fast Leid tun.
Nur 3 Minuten später dann noch einmal Ergebniskorrektur der Gäste, als Libero Ferhat Dayi einen Gästestürmer im Strafraum zu Fall bringt und so einen Strafstoß verursacht, den die Kaldenkirchener zum
2:5 Endstand verwandelten. Dayi, der aus der ersten Halbzeit bereits mit gelb vorbelastet war wurde nach diesem Foul mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen. Gegen die in Unterzahl agierenden
Preussen hatte der TSV nun noch einige gute Chancen, doch wiederholt rettete der nun starke Ruggeri im Preussen Tor.
29.08.2010 3.Spieltag: Rhenania Hinsbeck - KTSV Preussen 2:3 (0:0)
"Erste" mit "last minute" Sieg in Hinsbeck
Nach einem gemeinsamen Frühstück im „Cafe Inn“ machte sich der Preussen Tross auf zum fälligen Meisterschaftsspiel bei Rhenania Hinsbeck. Unter der Trainingswoche wurde schon draufhingewiesen,
dass sich kein Spieler sicher sein kann in der Startformation zu stehen, weil die erste Hälfte letzte Woche, einfach unterirdisch schlecht war.
So kam es dann auch das zwei Einwechselspieler der letzten Woche in die Startformation rückten und auch die unter der Woche angeschlagenen Marcel Schneewind und Ingo Sommer schon beim Aufwärmen
grünes Licht gaben, so dass die Anfangsformation feststand.
In der ersten Halbzeit ließ man den Ball geschickt durch die eigenen Reihen laufen ohne das jedoch Torgefahr entstand, mit Ausnahme einer Chance von Ingo Sommer die vom gegnerischen Torwart mit einem
klasse Reflex entschärft wurde. Die Heimmannschaft verlegte sich nur aufs Kontern und stand ansonsten hinten drin was dann auch zu einem 0:0 reichte.
Mit Beginn der zweiten Hälfte spielte auch der Gegner etwas offensiver ohne sich nennenswerte Chancen zu erarbeiten. Plötzlich und völlig unnötig bekam die Heimmanschaft einen Foulelfmeter
zugesprochen als bei einem Einwurf der Gegner einfach umgerempelt wurde. Zunächst wurde der Elfmeter von Thomas Wilbers pariert, doch der Nachschuss wurde dann verwandelt weil kein Preussen Spieler
nachsetzte.
Dies war der Weckruf, denn von nun an spielte man nur noch auf das Tor von Hinsbeck und schließlich war es Ingo Sommer der aus dem Gewühl heraus zum Ausgleich traf. Jetzt wollte man auch gewinnen
doch ging der Schuss nach hinten los als eine weite Flanke unterschätzt wurde und der am zweiten Pfosten lauernde Stürmer zum 2:1 verwandelte.
Fast vom Anstoß weg erzielte wiederum Ingo Sommer den Ausgleich. Was sich jetzt abspielte war an Dramatik nicht mehr zu überbieten, zunächst erzielte Burhan Sahin bereits in der Nachspielzeit den 3:2
Treffer der aus Sicht der Hinsbecker irregulär gewesen sein soll, was den Torhüter auch zu wütenden Protesten verleitete, doch der alles in allem sehr sicher wirkende junge Unparteiische ließ den
Treffer gelten.
Vom Anstoß weg segelte ein langer Ball in den Strafraum und Thomas Wilbers fing den Ball auch unter Bedrängnis eines Hinsbecker Spielers ab, ließ sich jedoch zu einer versuchten Tätlichkeit hinreißen
als er versuchte den Spieler zu treten, ihn jedoch nicht traf. Der Schiedsrichter entschied auf rote Karte und Freistoß am 5m Raum.
Zum Glück konnte man noch einmal wechseln und so gab in der Nachspielzeit Graziano Ruggeri sein Saisondebüt, doch der Freistoß knallte an die Querlatte und nach einem Befreiungsschlag pfiff der
Unparteiische die Partie ab.
Alles in allem ein verdienter Sieg, weil man den größeren Willen hatte hier und heute zu gewinnen, jedoch sollte man nicht jede Woche so mit den Nerven der Trainer umgehen. Bereits nächste Woche
steigt am Samstag um 16.00 Uhr im Rahmen der Saisoneröffnungsfeier das nächste Heimspiel gegen den TSV Kaldenkirchen.
22.08.2010 2.Spieltag KTSV Preussen - VfL Willich 2:1 (0:1)
Verdienter Sieg der Preussen, die in einem schwachen Spiel Moral zeigen.
Dass an diesem warmen Sonntag Nachmittag zwei Aufstiegsaspiranten auf dem Rasen standen merkte man nicht. Zu schwach agierten beide Teams über die gesamte Spielzeit. Folgerichtig fielen auch keine
Treffer aus dem Spiel heraus sondern nur durch Standardsituationen.
Die erste gute Chance des Spiels hatten die Preussen durch Burhan Sahin, der aber zu lange überlegte, ob er den völlig frei stehenden Ingo Sommer bedienen oder es selbst machen sollte und so
schließlich aus aussichtsreicher Position vergab.
Besser machten es die Gäste im direkten Gegenzug. Ein Freistoß aus halb rechter Position knallt in Tormitte gegen die Unterkante der Latte - hier sah Torwart Thomas Wilbers nicht glücklich aus - und
springt dem Ex-Preussen Dogukan Bayrak vor die Füße, der unhaltbar zum 0:1 einschoss.
Zwar taten die Preussen in der Folgezeit - wenn auch unwesentlich - mehr als die Willicher, aber richtige Chancen erspielten sie sich bis zum Wechsel nicht mehr, so dass es nach schwachen 45 Minuten
mit 0:1 in die Kabinen ging.
Größtes Manko im Preussen Spiel war die fehlende Kreativität im Aufbau - teils, weil niemand den Ball forderte, teils weil einfach die Ideen fehlten. Es wurde fast ausschließlich versucht mit langen
Bällen die schnellen Spitzen zu suchen. Dabei ist das Team spielerisch in der Lage mit jedem Gegner in der Klasse mitzuhalten. Schwer verständlich, warum es nicht versucht wird.
In der Kabine reagierte Trainer Kerwer und wechselte für Naldo Franke und Ingo Sommer den quirligen Giulio Wies und den einsatzfreudigen Jan Klös ein. Salvatore Somma wechselte nun zu Burhan Sahin in
die Spitze und Wies nahm Sommas Position auf der linken Außenposition ein. Ein gelungener Schachzug, wie sich später zeigen sollte.
Preussen kam angetrieben durch Klös mit mehr Schwung aus der Kabine. Dennoch gehörten die beiden ersten Chancen den Gästen, bevor Alexandros Triantafillidis und Burhan Sahin zwei gute Gelegenheiten
knapp vergaben.
In der 62.Minute schickt Libero Ferhat Dayi den eingewechselten Wies auf links außen steil. Dieser schlägt am Strafraumrand fast auf der Torauslinie einen Haken und wird von seinem Gegenspieler von
den Beinen geholt ein ebenso klarer wie überflüssiger Strafstoß, denn große Gefahr war von dieser Spielfeldposition nicht zu erwarten. Den Elfmeter verwandelte Sahin sicher zum 1:1.
5 Minuten später macht Wilbers seinen Fehler beim 0:1 wieder gut und vereitelt mit einer Glanzparade auf der Linie die erneute Gästeführung.
Zwölf Minuten vor Abpfiff kam dann was kommen musste. Der bereits mit gelb belastete Marcell Schneewind kann einen Zweikampf zum wiederholten Male nur mit einem Foul beenden und fliegt folgerichtig
mit der Ampelkarte vom Platz. Nur eine Minute später dann die spielentscheidende Szene. Burhan Sahin fummelt sich im Strafraum gegen drei Willicher durch und kommt dann im Zweikampf zu Fall. Ohne zu
zögern entschied der Unparteiische, der eine gute Sicht auf das Geschehen hatte auf Strafstoß und zeigte dem Sündenbock die gelbe Karte.
Da der gefoulte nicht selber schießen sollte, trat der kurz vorher für Salvatore Somma eingewechselte Kai Rietz - der vorher schon eine Halbzeit in der Zweiten gespielt hatte und dort 4 Treffer
erzielte - an und verwandelte zum nicht unverdienten 2:1.
Trotz Unterzahl hatten die Preussen in den verbleibenden 10 Minuten plus Nachspielzeit mit Ihren Kontern die besseren Chancen. Doch Burhan Sahin vergab zweimal aus aussichtsreicher Position.
Fazit: Schlecht gespielt gegen einen hoch gehandelten Gegner und dennoch gewonnen. Haken dran und an den Schwächen arbeiten, damit noch viele weitere Siege folgen.
15.08.2010 1.Spieltag: OSV Meerbusch - KTSV Preussen 0:2 (0:0)
In einem Spiel mit vielen Torszenen setzte sich am Ende die bessere von zwei guten Mannschaften verdient durch.
Bei strömendem Regen sahen die Zuschauer in der ersten Halbzeit ein offenes Spiel mit einigen hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Während bei den Osterather Neulingen die Gelegenheiten teils
kläglich vergeben wurden, scheiterten die Preussen mehrfach am starken Keeper des OSV und auch einmal am Pfosten. So hieß es nach 45 Minuten nur 0:0 statt 3:3.
Bemerkenswert war das Debüt von Ferhat Dayi als Libero, der mit seinem überragendem Stellungsspiel die ein oder andere brenzlige Situation bravourös entschärfte. Nur im Aufbauspiel gab es bei ihm
noch Verbesserungspotential.
In der zweiten Halbzeit erspielte sich der Gast ein deutliches Übergewicht. Meerbusch kam zwar durch Konter noch zu gelegentlichen Chancen, ohne dabei aber zwingend genug zu sein.
Besser machten es die Preussen. In der 67. Minute erzielt Verteidiger Pino Somma bei einem von rechts außen schön an den kurzen Pfosten gezirkelten Freistoß per Flugkopfball die 1:0 Führung.
Nur eine Minute später wird der an diesem Tag glücklose Ingo Sommer mustergültig auf die Reise geschickt und scheitert unbedrängt frei am gegnerischen Torwart.
Erst in der Nachspielzeit fiel dann der erlösende Treffer zum verdienten 2:0 durch Burhan Sahin, so dass der Aufsteiger nach tollem Spiel endgültig geschlagen war.
Zum Spielbericht aus Sicht des OSV geht's hier:
http://osv-meerbusch.de/index.php?option=com_content&task=view&id=27&Itemid=71
14.08.2010 Jetzt geht's los!
Endlich ist die Sommerpause zu Ende und die Meisterschaft der Bezirksliga beginnt. Für die "Erste" geht es zum Aufsteiger OSV Meerbusch, der nach 20 Jahren endlich wieder Bezirksligaluft schnuppert
und auch schon im ersten Spiel gegen die Preussen alles dafür geben wird, dass es nicht bei einem einjährigen Intermezzo bleibt.
Einen kurzen Vorbericht aus OSV Sicht sowie einen aktuellen RP-Artikel zum Aufsteiger gibt es auf der Homepage der Osterarther (http://osv-meerbusch.de) unter
1.Mannschaft -> Vorschau.
Thomas Kerwer, Wolgang Trienekens und alle Spieler würden sich über reichlich Unterstützung beim ersten Saisonspiel sehr freuen. Anstoß ist am morgigen Sonntag, den 15.08.2010 um 15 Uhr auf der BSA
Krähenacker, Kranenburger Straße in 40670 Meerbusch.
08.08.2010 Fünfte Trainingswoche beendet
Es liegt die fünfte Woche der Vorbereitung hinter uns und langsam aber sicher kann man das Kribbeln und die Vorfreude auf die kommende Saison spüren. In drei Trainingseinheiten wurden noch einmal
einige Dinge trainiert die zum erfolgreichen Fußballspielen dazugehören, wie Hinterlaufen, kommen – gehen, um nur einige zu nennen.
Es wurde auch noch zweimal getestet und zwar beim Landesligisten VfL Tönisberg, dem man trotz 1:0 Führung bis zur 60 min noch mit 1:3 unterlag, was aber den guten Gesamteindruck an diesem Tage nicht
schmälern sollte.
Gestern fuhr man dann zum Bezirksligisten SG Kaarst, wo man auch bis auf zwei Torhüter alle zur Verfügung stehenden Spieler noch einmal einsetzte. In der ersten Halbzeit hatte man noch einige
kleinere Problemchen in der Zuordnung und der Raumaufteilung, die aber in der zweiten Halbzeit abgestellt wurden und so gewann man völlig verdient mit 2:0.
In der kommenden Woche werden dann auch die letzten Urlauber ins Training zurückkehren und man wird in den drei verbleibenden Trainingseinheiten an den Feinabstimmungen arbeiten um dann gut
vorbereitet zum ersten Meisterschaftsspiel, beim Aufsteiger OSV Meerbusch, am kommenden Sonntag um 15.00 h anzutreten. Über zahlreiche Unterstützung der Preussen Fans würden sich alle Beteiligten
riesig freuen.
01.08.2010 Vierte Trainingswoche beendet
Nachdem es einige Änderungen in der vierten Vorbereitungswoche gab sind nun alle Beteiligten froh, dass diese Woche zu Ende ist. Zwei Trainingseinheiten und drei Testspiele hinterließen nur allzu
deutlich bei vielen Akteuren Ihre Spuren.
Nachdem man Montag und Dienstag jeweils trainierte, wobei hier der Ball im Mittelpunkt stand und am Passspiel gearbeitet wurde, fuhr man Mittwoch zu einem ersten Turnierspiel beim ASV Tiefenbroich.
Gegner dort war die Mannschaft von TuRu Düsseldorf die allerdings auch in der Bezirksliga spielt, jedoch mit einigen Akteuren der Niederrheinliga Mannschaft verstärkt wurde. Auf dem Kunstrasenplatz
entwickelte sich ein munteres Spielchen mit etlichen herausgespielten Torchancen, die aber teilweise mehr als kläglich vergeben wurden. So konnte man dreimal einen Rückstand ausgleichen ehe man am
Ende den absoluten Willen besaß dieses Spiel gewinnen zu wollen was auch mit 5:3 sehr eindrucksvoll gelang.
Am nächsten Tag traf man auf den absoluten Aufstiegsfavoriten der Niederrheinliga, Germania Ratingen. Dieser Gegner erwies sich als zwei Nummern zu groß, jedenfalls zu diesem Zeitpunkt der
Saisonvorbereitung.
Konnte man in den ersten 25 min noch mithalten, man besaß sogar einige Torchancen, bekam man in der zweiten Hälfte das Fell dermaßen über die Ohren gezogen, dass einem hören und sehen verging. Man
wurde nach allen Regeln der Kunst vorgeführt und auseinander genommen. Das Besondere daran war das der Gegner immer den besser postierten Mitspieler sah und auch uneigennützig anspielte um so Tor auf
Tor zu erzielen, am Ende gab es zwölf Stück.
Nach zwei freien Tagen fuhr man am Sonntag in die Sportschule Wedau um dort gegen den Bezirksligisten Viktoria Buchholz zu spielen. Zu Beginn merkte man der Mannschaft an, dass die Niederlage gegen
Ratingen noch nicht ganz verdaut war. In der ersten Hälfte konnten wieder einmal gute Torchancen nicht genutzt werden und die Hintermannschaft erwies sich als nicht sattelfest, so dass man erst
einmal mit 0:3 ins Hintertreffen gelang. Kurz vor der Pause erzielte man den Anschlusstreffer.
Zahlreiche Wechsel in der Halbzeit wurden getätigt um allen Akteuren noch einmal Spielpraxis zu geben. Kurz nach dem Seitenwechsel wurde ein Elfmeter sicher verwandelt und plötzlich zeigte man Biss
und Ehrgeiz dieses Spiel nicht verlieren zu wollen. Es sollte auch zum Happy End kommen, denn man erzielte noch den Ausgleich zum Endstand von 3:3. Vielen Akteuren ist die harte Vorbereitung
anzumerken und das Augenmerk in der nächsten Woche sollte auf Regeneration und Erholung gelegt werden.
Drei Einheiten und zwei Spiele stehen an, wobei man am Donnerstag zunächst beim Landesligisten VfL Tönisberg und am Samstag bei der SG Kaarst (Bezirksliga) zu Gast ist.
25.07.2010 Dritte Trainingswoche beendet
Bereits die dritte Trainingswoche ist beendet und wurde mit zwei Spielen abgeschlossen. Im Mittelpunkt stand einmal mehr die konditionelle Grundlagenausdauer, allerdings war der Ball meistens
dabei.
Nach zwei sehr intensiv geführten Einheiten spielte man zuerst am Donnerstag beim Landesligisten GSV Moers. Als einige Spieler den Platz sahen, Kunstrasen der ältesten Kategorie, man kann Ihn auch
getrost als „Ikea Teppich“ bezeichnen, fiel bei Ihnen schon die Klappe. Anders ist die gezeigte Leistung nicht in Worte zu fassen.
Fast ohne Gegenwehr ließ man sich teilweise vorführen um am Ende mit 0:6 unterzugehen, wobei bei der Heimmannschaft auch noch zahlreiche Chancen teilweise kläglich vergeben wurden, das kann und wird
nicht der Anspruch sein, den die Preussen Mannschaft hat.
Im Freitagstraining wurden noch mal einige Dinge angesprochen und darauf hingewiesen, dass so etwas nicht mehr passieren darf und alle Beteiligten waren sich einig, dass es ein Ausrutscher bleiben
sollte.
Zum Abschluss der Woche fuhr man dann nach TuRa Brüggen um ein weiteres Testspiel zu bestreiten. Auf einem Weltklasse Rasenplatz sollte endlich Fußball gespielt werden und die Mannschaft präsentierte
sich dementsprechend in toller Spiellaune und beherrschte den Gegner nach allen Regel der Kunst.
Lauf- und Einsatzbereitschaft waren vorhanden, gepaart mit Spielfreunde und Spieldisziplin, so wie man sich das als Trainer vorstellt. Einziges Manko an diesem verregneten Sonntagnachmittag war die
Torausbeute. Am Ende stand ein 4:0 Sieg zu Buche zu dem Enes Tezsoy, Christoph Bücken und zweimal Burhan Sahin die Treffer beisteuerten. Allerdings musste man dieses Spiel zweistellig gewinnen.
In der vierten Woche stehen nun vier Einheiten an, wobei man jetzt immer mehr dahingehend trainieren wird, dass man zum Fußball spielen kommt. Das nächste Spiel steigt am Sonntag in der Sportschule
Wedau gegen den Bezirkligisten Viktoria Buchholz. Anstoß um 15.00 Uhr.
25.07.2010 Videolink zum Spiel gegen Schalke 04
Wie bereits beim Kreispokalfinale gegen den KFC Uerdingen, so hat die Redaktion von Initiative Krefeld auch beim Testspiel gegen die Reserve vom FC Schalke 04 einen
Videomitschnitt der Begegnung ins Netz gestellt.
Unter http://www.initiative-krefeld.de/2009-2010/krefeld-live/testspielktsvschalke2.php kann man sich
die Schlüsselszenen der Hitzeschlacht noch einmal ansehen.
24.07.2010 Erstes Meisterschaftsspiel in Osterath
Die Saison 2010/11 beginnt für unsere "Erste" am 15.08. um 15 Uhr beim Aufsteiger OSV Meerbusch. Eine Woche später gibt es dann bereits ein echtes Spitzenspiel zum Heimauftakt. Am 22.08. wird
ebenfalls um 15 Uhr mit dem VfL Willich ein Aufstiegsanwärter erwartet bevor es eine Woche später ins Grenzland zu Rhenania Hinsbeck geht.
Für die erste Kreispokal-Runde (Diebels-Cup) haben die Preussen ein Freilos erhalten.
24.07.2010 "Erste" nicht bei Stadtmeisterschaften
Wie die Redaktion der Homepage leider heute erst erfuhr nimmt die "Erste" von Preussen Krefeld in diesem Jahr - anders als vor einem Monat berichtet - nicht an den
Krefelder Feldstadtmeisterschaften teil. Das Turnier passt nicht in den Vorbereitungsplan von Trainer Thomas Kerwer.
Der Turnierausrichter Union Krefeld wurde bereits vor Wochen informiert, dass Preussen Krefeld nicht dabei ist. Leider ist diese Information auf der dortigen Homepage - genau wie bislang bei uns -
noch nicht angekommen.
21.07.2010 Erste Mannschaft auf Abwegen: Erst Spaß dann Spiel in Hamborn
Die zweite Traingswoche ist beendet und hat ganz schön viel Kraft gekostet, denn es wurde sehr hart und intensiv trainiert. So stand neben einem Coopertest auch eine Laufeinheit auf dem Hülser
Berg an, die aber von allen bestens gemeistert wurde und von denjenigen die nicht anwesend waren noch nachgeholt wird.
Am vergangenem Sonntag, den 18.07.2010 ging es bereits um 9:00 Uhr in Richtung Wachtendonk zur Blauen Lagune wo man sich an diversen Wassersportarten wie Wasserski, Wake- oder Knieboarding versuchte,
was auch mehr oder weniger gelang.
Nach zwei Stunden auf und neben dem Wasser - für so manchem endete die Einheit mit einem Fußmarsch durch den Wald weil man auf den Skiern nicht den nötigen Halt fand - gaben dann die neuen
Spieler Ihren Einstand und präsentierten ein Frühstück das keine Wünsche offen ließ.
Frisch gestärkt machte man sich dann auf den Weg Richtung Duisburg um beim Landesligisten Hamborn 07 ein Testspiel zu bestreiten. Mit von der Partie waren auch die Urlauber Ingo Sommer und Alexi
Triantafillidis und nach einer fast halbjährigen Verletzungspause stand erstmals wieder Keeper Marco Lippolis in der zweiten Halbzeit zwischen den Pfosten.
In der ersten halben Stunde war die Heimmannschaft wesentlich stärker, nur vergaß sie dabei ihre Torchancen auch zu nutzen, lediglich einmal konnte der Ball versenkt werden doch zwei Minuten vor der
Halbzeit erzielte Marcel Schneewind mit seinem ersten Treffer im Preussen Dress den verdienten Ausgleich, weil man von Minute zu Minute den Gegner besser in den Griff bekam.
Direkt nach Wiederbeginn und einigen Wechseln erzielte Marcel Schneewind zwei weitere Treffer und brachte seine Farben mit 3:1 in Front. Jan Klös hatte dann das 4:1 auf dem Fuß doch scheiterte er am
Gästekeeper. Gegen Ende der zweiten Halbzeit schwanden dann immer mehr die Kräfte und so erzielte die Heimmannschaft noch drei Treffer, teilweise bedingt durch kapitale Fehler.
So verlor man am Ende denkbar knapp mit 4:3 aber die Leistung war schon sehr ansprechend und die erzielten Tore teilweise klasse herausgespielt. Wenn man jetzt bedenkt dass mit Sahin, Marseille und
Rietz gleich drei Stürmer verletzungsbedingt fehlten und auch Pino Sommer aus gleichem Grund passen musste, kann sich jeder denken welch großer Konkurrenzkampf in dieser Truppe herrscht.
Zur Belohnung wurde ein freier Tag ausgesprochen ehe es am Dienstag mit der Vorbereitung weitergeht und am Donnerstag bei einem weiteren Landesligisten GSV Moers ein Testspiel ansteht. Am Freitag
wird trainiert und am Sonntag mit dem Spiel in Brüggen die dritte Woche beendet wird.
13.07.2010 Abgänge zum Saisonende
Mit dem Ende der Saison 2009/10 haben sich zehn Spieler entschieden, den Verein zu verlassen. Der KTSV Preussen bedankt sich bei den Ehemaligen für ihr Engagement:
- Said Acharbar - unbekannt
- Samet Cebe - Bayer Uerdingen
- Jefferson Dartey - VfB Uerdingen
- Umut Güler - unbekannt
- Frank Löchner - Trainer eigene Reserve
- Andre Rex - TuS St. Hubert
- Christian Voss - unbekannt
- Lukas Wieczorek - SuS Krefeld
- Fabian Füllenbach - VfB Uerdingen
- Henrik Ahl - VfB Uerdingen
12.07.2010 Testspielberichte gegen Schalke und Neuss
Nach 5 Trainingseinheiten die teilweise sehr anstrengend waren spielte man am Samstag, den 10.07.2010 zu Hause gegen die zweite Mannschaft von Schalke 04 (Regionalliga West). Unter der gnadenlos scheinenden Sonne versuchte man mit allen Mitteln dagegenzuhalten was auch in den ersten 20 Minuten gelang. Als dann aber der erste Gegentreffer fiel merkte man gleich den einen oder anderen Spieler an wie schwer es Ihm fiel noch ein paar Meter zu laufen bzw. in die Zweikämpfe zu kommen.
In regelmäßigem Abstand erzielte Schalke nun die Treffer die aber auch teilweise durch katastrophale individuelle Fehler zu Stande kamen, die auch unter diesen Bedingungen nicht zu entschuldigen
sind. So ging es mit einem 0:4 Rückstand in die Halbzeit.
Viele Wechsel standen nun an und siehe da in der zweiten Hälfte fand man zur Ordnung und es wurde sehr viel besser die Räume eng gemacht und Ferhat Dayi war es schließlich der das erste Tor für
Preussen in der neuen Saison erzielte, als er mit einem Distanzschuss den Gästekeeper überraschte und so auf 1:4 verkürzte.
In den letzten 10 Minuten nahm man sich dann noch mal eine Auszeit was Schalke dann durch weitere Treffer bestrafte und man am Ende mit 1:7 verlor. Alles in allem war dies jedoch ein tolles Erlebnis
und man sollte das positive aus diesem Spiel mitnehmen.
Am Sonntag, den 11.07.2010 fuhr man dann zum Landesligisten VfR Neuss um dort ein weiteres Spiel zu bestreiten. Auf dem alles andere als gut bespielbaren Rasenplatzes und wieder in einer Gluthitze
wollte man versuchen aus den gestrigen Fehlern zu lernen.
Zu Beginn des Spiels schien es auch so, als sollte es gelingen, doch mit zunehmender Spieldauer wurde es immer schlechter. Die 1:0 Führung der Neusser egalisierte Ercan Yilmaz durch einen beherzten
Distanzschuss.
In der zweiten Halbzeit war der Akku dann leer, trotzdem wollte man hier nicht verlieren und so war es dann auch fast mit dem Schlusspfiff Pino Somma der die zwischenzeitliche 2:1 Führung der Heimelf
ausgleichen konnte.
Der Schiedsrichter erlöste danach alle Beteiligten mit dem ersehnten Schlusspfiff.
In der zweiten Woche stehen nun wiederum 4 Einheiten an, ehe man dann am Sonntagmorgen etwas für die Kameradschaft tun wird indem man sich aufs Wasserski fahren vorbereitet, ehe dann zum Abschluss
des Tages erneut ein Landesligist, nämlich Hamborn 07, unsere junge Mannschaft testen wird.
11.07.2010 Neuzugänge im Portrait: Teil 12 - Christopher Lindenau
In letzter Sekunde vor Ende der offiziellen Wechselfrist kommt ein alter Bekannter vom VfR Fischeln wo er in der zweiten Mannschaft gespielt hat zurück zu den Preussen.
Christophers Stärke liegt im defensiven Bereich wo er in der Innenverteidigung und auch auf der rechten Außenposition einer Viererkette eingesetzt werden kann.
Gutes Kopfballspiel und Zweikampfstärke zeichnen Ihn aus, wobei in Punkto Schnelligkeit noch Handlungsbedarf besteht, wozu aber sicherlich auch die Vorbereitung dienen sollte.
04.07.2010 Erste startet Vorbereitung auf die neue Saison
Um 11:05 Uhr begrüßte Trainer Thomas Kerwer mit seinem Co. Trainer Wolfgang Trienekens die 19 anwesenden Spieler, darunter 10 Neuzugänge. Lediglich Zugang Nr. 11 fehlte wegen einer wichtigen Klausur
die für morgen früh vorgesehen ist.
Die anderen fehlenden Spieler befinden sich noch in Urlaub und werden zu den nächsten Einheiten dazustoßen. Nach einer kurzen Ansprache wurde sich locker aufgewärmt um dann ein lockeres Trainingsspiel zu bestreiten. Trotz der drückenden Hitze entwickelte sich ein sehr schnelles und ansehnliches Spiel mit hohem Tempo und genau das ist es auch, was das Trainergespann in der neuen Saison sehen will.
Nach 70 Minuten wurde geduscht um dann noch in einer lockeren Runde einzelne Dinge für die anstehende Saison zu besprechen. Sicherlich wird es eine sehr harte und umfangreiche Vorbereitung geben, in der aber auch Spaßeinheiten und teambildende Maßnahmen nicht zu kurz kommen werden. Ab morgen wird es dann richtig ernst und der Kampf um die einzelnen Plätze im Team wird eröffnet werden.
01.07.2010 Neuzugänge im Portrait: Teil 11 - Burhan Sahin
Eine überraschende hochkarätige Neuverpflichtung zauberte Udo Schüler kurz vor Wechselschluss noch aus dem Hut - Burhan ist wieder da!
Mit Burhan kehrt ein Spieler zurück, der in der letzten Saison beim VfR Fischeln in der Niederrheinliga gespielt hat, davor aber viele Jahre bei Preussen.
Er zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor aus und verfügt über eine sehr gute Schusstechnik, zudem ist er sehr schwer vom Ball zu trennen wodurch er viele eins gegen
eins Situationen sucht.
Trotz aller positiven Eigenschaften die er trotz seines jungen Alters hat, muss er sich in die Mannschaft einordnen und auch was sagen lassen, damit alle von Ihm profitieren.
